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Rheinische Post: Ex-Schiedsrichter Rafati sieht Mehrheit der Schiedsrichter gegen den Videobeweis

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak
Rafati hat unter den aktuellen Unparteiischen eine breite Ablehnung
gegen den zur vergangenen Saison eingeführten Videoassistenten (VAR
ausgemacht. \“Die Schiedsrichter sind eigentlich komplett gegen den
Videobeweis. Früher war man eine eigene Persönlichkeit und hat
entschieden, jetzt wird aus dem Darkroom im Kölner Keller
entschieden, das mögen sie nicht\“, sagte der 48-Jährige der
Düsseldorfer \“Rheinischen Post\“ (Mittwoch). Ohnehin seien
Animositäten unter den Schiedsrichtern ein unterschätztes Problem in
der Debatte. \“Dazu kommt dann auch noch, dass der VAR und der
Hauptschiedsrichter vielleicht gar nicht gut miteinander können,
sowas wissen die Funktionäre natürlich nicht. Unter Schiedsrichtern
gibt es viele Feindschaften. Unsere vermeintlich Besten, Felix Brych
und Felix Zwayer, sind ein Beispiel\“, sagte Rafati.

Rafati geht zudem mit dem vor zwei Wochen zurückgetretenen
DFB-Präsidenten Reinhard Grindel wegen der anhaltenden Probleme mit
dem Videoassistenten hart ins Gericht. \“Da war mit Grindel einer in
den vergangenen Jahren im Amt, der keine Ahnung vom Fußball hat. Er
war fachfremd und ein Fremdkörper im Fußball. Und so jemand
entscheidet dann über Dinge, wie die Suspendierung von Wolfgang Stark
als Videoschiedsrichter. Das ist unmöglich.\“

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. April 2019.

Categories: Sport

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