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Rheinische Post: Erdogan zu Gast Kommentar Von Matthias Beermann

Allem Anschein nach drängt es den türkischen
Präsidenten Tayyip Recep Erdogan zu einem Besuch in Deutschland. Dass
seine letzte offizielle Visite in Berlin nun schon vier Jahre
zurückliegt, hat allerdings nicht nur mit Terminzwängen zu tun.
Erdogan ist, vorsichtig gesagt, ein schwieriger Gast. Es ist noch gar
nicht lange her, da warf der türkische Präsident Deutschland
Nazi-Methoden vor. Nach solchen bösen Entgleisungen geht man nicht
ohne Weiteres zur Tagesordnung über. Nun kann man sich in der Politik
leider nicht immer aussuchen, mit wem man sprechen will, und Erdogan
ist nun einmal das gewählte Staatsoberhaupt der Türkei. Ob man ihn
gleich mit dem ganz großem Bahnhof empfangen muss, mit militärischen
Ehren und Staatsbankett, das sei einmal dahingestellt. Es geht
schließlich nicht darum, Erdogan die Bühne für eine Propaganda-Show
zu bieten. Es geht vielmehr darum, ein paar Dinge klarzustellen. Zum
Beispiel, dass wir türkische Einflussnahme in Deutschland, sei es
über Predigten in Moscheen oder das Treiben von Geheimdiensten, nicht
akzeptieren.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juli 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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