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Rheinische Post: Babak Rafati: Schiedsrichter sollten im Training von Bundesligisten pfeifen

Um bei Bundesligaprofis mehr Akzeptanz für die
Entscheidungen von Schiedsrichtern zu erreichen, regt der frühere
Unparteiische Babak Rafati gemeinsame Trainingseinheiten an. \“Nehmen
wir mich als Beispiel: Ich lebe in Hannover, dürfte also nie ein
Spiel von Hannover 96 pfeifen. Dann sollte man mich doch vielleicht
zweimal pro Woche dazu anweisen, bei ihnen im Training zu pfeifen.
Dadurch schafft man Vertrauen zwischen Spielern und Schiris, weil die
merken, dass Schiedsrichter genauso Menschen sind. Wir sind zu
distanziert\“, sagte der 48-Jährige der Düsseldorfer \“Rheinischen
Post\“ (Mittwoch). \“Es geht nicht um die Entscheidungen, sondern um
den Umgang. Das will der Fußball noch nicht wahrhaben, weil keiner
den ersten Schritt macht. Und ich sage, die Schiris sollten den
ersten Schritt machen, weil die Vereine so viele wirtschaftliche
Interessen haben. Die Schiris dagegen sind die, die immer den Ärger
abbekommen.\“ Rafati war Fifa- und Bundesliga-Schiedsrichter bis er
sich in 2011 vor einem Bundesliga-Spiel in Köln in einem Hotelzimmer
das Leben nehmen wollte. Leistungsdruck, Stress und Mobbing waren
die Gründe. Heute ist er weltweit in Unternehmen und bei
Führungskongressen zu den Themen Motivation, Stressmanagement und
Persönlichkeitsentwicklung als Referent tätig.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. April 2019.

Categories: Sport

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