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Rheinische Post: Abschlussdruck steigt Kommentar Von Maximilian Plück

Die Tarifverhandlungen für die
Landesbeschäftigten steuern auf die Zielgerade zu. Drei Tage haben
sich beide Seiten ab Donnerstag im Terminkalender freigehalten, um
den Sack zuzumachen. Sie täten gut daran, schnell ein Ergebnis
hinzubekommen. Immerhin dürften auch die Volkswirte der
Gewerkschaften registriert haben, dass sich angesichts eines
drohenden Brexits und einer Trumpschen Abschottungspolitik das
wirtschaftliche Umfeld eintrübt. Besser einen Abschluss vorm Absturz,
so könnte die Devise lauten. Und auch die Arbeitgeber stehen unter
Druck: Wegen der fehlenden Schlichtungsvereinbarung könnte eine
verpasste Einigung Urabstimmungen und Streiks nach sich ziehen. Kein
wünschenswerter Zustand. Beide Seiten müssen nun in den
Kompromissmodus umschalten. Die Länder müssen sich eingestehen, dass
die Kosten für eine neue Entgeltordnung nur in Teilen kompensiert
werden können, die Gewerkschaften werden sich – auf die Gefahr hin,
betroffene Mitglieder zu verprellen – von einem Teil ihres
überbordenden Forderungskatalogs verabschieden müssen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. Februar 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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