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Rheinische Post: 60 Prozent weniger staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose

Fünf Monate nach dem Start des
Teilhabechancengesetzes hat sich die Situation für tausende
Langzeitarbeitslose zunächst verschlechtert: Die Zahl der
Langzeitarbeitslosen in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen des
Staates ist von 22.400 im Oktober 2018 auf nur noch 9200 zum
Jahresbeginn 2019 gesunken. Das geht aus der Antwort der
Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die
der Düsseldorfer \“Rheinischen Post\“ (Montag) vorliegt. Die mit
Lohnkostenzuschüssen geförderten Stellen gingen damit um fast 60
Prozent zurück. So genannte Ein-Euro-Jobs sind in den Zahlen nicht
enthalten. Ende 2017 wurden der Antwort zufolge noch 34.000
Langzeitarbeitslose mit staatlichen Lohnkostenzuschüssen gefördert.
Die Bundesregierung hatte dagegen angekündigt, bis zu 100.000
Langzeitarbeitslose in Arbeit zu bringen, und stellt dafür zusätzlich
vier Milliarden Euro in den kommenden Jahren bereit. Allerdings
befindet sich die Förderung im Übergang: Alte Programme laufen aus,
neue muss die Bundesagentur für Arbeit erst aufbauen. Die Linke
kritisierte, dass die Job-Center das Geld aus dem Programm erhalten,
ohne dass festgelegt ist, wofür sie das Geld ausgeben sollen. \“Ich
zweifle massiv daran, dass so mit den vier Milliarden Euro 100.000
langzeitarbeitslose Menschen in Arbeit kommen\“, sagte
Linken-Politikerin Jessica Tatti.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Mai 2019.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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