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Resilient@Campus: Großer Fördererfolg für die Hochschule Hannover

 

Erfolg für die Hochschule Hannover: Der Verbundantrag „Resilient@Campus“ gehört zu den bundesweit 29 ausgewählten Projekten der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“. Gemeinsam mit der FH Münster und der HNE Eberswalde entwickelt die Hochschule innovative Konzepte, um Studierende im Umgang mit den Herausforderungen gesellschaftlicher Krisen zu stärken.

Der Verbundantrag„Resilient@Campus“ wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“ zur Förderung ausgewählt – als einer von nur 29 geförderten Anträgen unter insgesamt 219 Anträgen.

Unter der Leitung der Hochschule Hannover (HsH) entwickelt der Hochschulverbund gemeinsam mit der FH Münster und der HNE Eberswalde in den kommenden vier Jahren innovative Ansätze zur Förderung psychischer Resilienz von Studierenden in Zeiten multipler gesellschaftlicher Krisen.

Resilienz als Antwort auf gesellschaftliche Krisen

Ausgangspunkt des Projekts ist eine Realität, die Hochschulen zunehmend beschäftigt: Studierende erleben die Auswirkungen von Klimakrise, gesellschaftlichen Unsicherheiten und Transformationsdruck nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und psychisch. Gleichzeitig wird mentale Gesundheit bislang häufig außerhalb von Studium und Lehre verortet.

Mit„Resilient@Campus“ entsteht deshalb eine evidenzbasierte Toolbox, die Lehrende dabei unterstützt, psychische Resilienz als Teil kompetenzorientierter Hochschulbildung mitzudenken und Studierende in ihrer Handlungs- und Transformationsfähigkeit zu stärken.

Resilienz als Schlüsselkompetenz der Zukunft

„Wir erleben zunehmend, dass Studierende durch die Gleichzeitigkeit globaler Krisen emotional stark belastet sind. Hochschulen müssen darauf Antworten entwickeln, die über klassische Beratungsangebote hinausgehen. Mit Resilient@Campus schaffen wir praxisnahe und wissenschaftlich fundierteAnsätze, um Studierende in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Henning Austmann, von der Fakultät IV der HsH.

Auch aus hochschulstrategischer Perspektive besitzt das Projekt besondere Bedeutung:„Die Positionierung unserer Hochschule als Zukunftswerkstatt für Transformation bedeutet, dass unsere Absolventinnen und Absolventen neben fachlichen Kompetenzen auch mit Resilienz und Handlungsfähigkeit ausgestattet sein müssen, um die Zukunft positiv zu gestalten“, ergänzt Prof. Dr. Annika Schach, Vizepräsidentin für Lehre&Studium, Chancengleichheit und Internationales.

Das Projekt startet am 1. Juli 2026 und läuft über vier Jahre bis zum 30. Juni 2030. Insgesamt stehen für den Hochschulverbund Fördermittel in Höhe von 2,55 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Hochschule Hannover ist die zweitgrößte Hochschule in der Landeshauptstadt. Sie bietet ein breitgefächertes Studienangebot in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Sozialwesen sowie Informatik, Kommunikation und Gestaltung. Studierende lernen mit einer hohen Anwendungs- und Zukunftsorientierung und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Lehre und Forschung agiert die Hochschule als Impulsgeberin und Transferpartnerin für die Wirtschaft und Gesellschaft in Stadt, Region und Land. Die Fakultäten finden sich an den Standorten in Linden, Ahlem, Expo Plaza, Kleefeld und der Südstadt.

Zahlen&Fakten:

• An der HsH studieren rund 9.000 Studierende in fünf Fakultäten.

• Die HsH bietet etwa 70 akkreditierte Studienangebote, darunter zahlreiche duale und berufsbegleitende Studienmodelle.

• Rund 290 Professorinnen und Professoren und rund 1000 Beschäftigte sind an der HsH tätig.

• Zertifikate&Netzwerke: familiengerechte Hochschule, Total E-Quality Prädikat, weltoffene Hochschule, Bündnis Niedersachsen hält zusammen, Gleichstellungsstarke Hochschule Professorinnenprogramm 2030

Weitere Informationen unter www.hs-hannover.de

Posted by on 9. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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