IINews



« | »

Reiner Geschmack: Warum Lebensmittelhersteller auf Flüssiggas im Gastank setzen

In der Lebensmittelindustrie entscheidet oft eine Nuanceüber die Qualität des Endprodukts. Neben hochwertigen Rohstoffen spielt die Art der Prozesswärme eine zentrale Rolle. Ob beim Rösten von Kaffeebohnen, beim Backen von Brotwaren oder beim Trocknen von Getreide – die Energiequelle kommt dem Produkt sehr nahe. Immer mehr Betriebe stellen daher von Heizöl auf Flüssiggas um. Die Lindenfield GmbH, Betreiber des Portals Flüssiggas1.de, registriert einen deutlichen Anstieg an Anfragen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Der Grund: Flüssiggas bietet technische und qualitative Vorteile gegenüber Heizöl, die sich direkt aufden Geschmack und die Lebensmittelsicherheit auswirken.

Direkte Befeuerung verlangt saubere Energie

In vielen thermischen Prozessen ist die direkte Befeuerung die effizienteste Methode. Die heiße Abluft des Brenners wird direkt genutzt, um das Produkt zu erhitzen oder zu trocknen. Dies spart Energie, da keine Wärmetauscher nötig sind. Voraussetzung ist allerdings ein besonders sauberer Brennstoff. Heizöl kommt hier kaum infrage, denn bei der Verbrennung entstehen Schwefeloxide, Ruß und andere Rückstände, die Lebensmittel geschmacklich beeinträchtigen oder kontaminieren können. Flüssiggas hingegen verbrennt nahezu rückstandsfrei zu Kohlendioxid und Wasserdampf. Damit ist es ideal für direkte thermische Prozesse in der Lebensmittelproduktion.

Präzision bei Temperaturverläufen

Ein weiterer Vorteil liegt in der exakten Steuerbarkeit: In Großbäckereien oder Röstereien sind präzise Temperaturverläufe essenziell für Röstgrade oder Krustenbildung. Gasbrenner lassen sich stufenlos regulieren und reagieren schnell. Ölfeuerungen hingegen sind oft träge und weniger feinjustierbar. „Gerade spezialisierte Lebensmittelbetriebe brauchen eine sehr exakte Temperaturführung, um ihre Qualität konstant zu halten“, sagt Johannes Partz, Geschäftsführer der Lindenfield GmbH. Durch das breite Partnernetzwerk vermittelt Flüssiggas1.de passende Gasversorger und Technikexperten, die Erfahrung mit sensiblen Prozessen haben.

Weniger Wartung, mehr Effizienz

Auch wirtschaftlich lohnt sich der Umstieg. Gasbrenner verschmutzen deutlich weniger alsÖlbrenner, was Wartungsaufwand und Ausfallzeiten reduziert. Wer im Mehrschichtbetrieb arbeitet, profitiert von hoher Betriebssicherheit. Zudem entfällt die aufwendigeReinigung alter HeizöltanksundFlüssiggastankslassen sich flexibel platzieren und unterliegenplanbaren Prüfintervallen. Bei einem Umstieg muss derHeizöltank nur fachgerecht entsorgtwerden, dann kann der neue Flüssiggastank die Versorgung übernehmen.

Sicher in Wasserschutzgebieten

Ein oft unterschätzter Aspekt: Flüssiggas gilt in der Regel als nicht wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 0) und ist daher auch in sensiblen Regionen leichter genehmigungsfähig. Dies erleichtert die Umrüstung besonders in Wasserschutzgebieten oderHochwassergebietenerheblich und gilt als Vorteil, den viele Behörden inzwischen aktiv unterstützen.

Brückentechnologie mit Zukunft

Auch regulatorisch bietet Flüssiggas einen wichtigen Vorteil: Der CO?-Ausstoß sinkt beim Wechsel von Heizöl auf Flüssiggas bereits um rund 15 bis 20 Prozent, ohne Zusatztechnik. Noch entscheidender: Flüssiggasanlagen sind vollständig kompatibel mitBio-Flüssiggas (Bio-LPG).Damit erfüllen Unternehmen bereits heute die Voraussetzungen, um künftig gesetzlich geforderte Anteile an erneuerbarer Energie zu integrieren.

 

Posted by on 16. März 2026.

Tags:

Categories: Allgemein

No Responses Yet

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten



fabino - News von Erzeugern und Herstellern von Lebensmitteln, Getränken und Zutaten