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rbb-exklusiv: Präsident der Bundesärztekammer für Verbot organisierter Sterbehilfe

Der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich
Montgomery hat sich dafür ausgesprochen, dass organisierte
Sterbehilfe verboten bleibt.

\“Ein Arzt überschreitet eine Grenze, wenn er seinem Patienten
durch die aktive Tötung oder durch die Verfügungsstellung eines
Medikamentes direkt (…) zum Tode hilft\“, sagte Montgomery am
Dienstag im Inforadio vom rbb.

\“Aufgabe eines Arztes ist es nicht, Menschen zu töten, oder ihnen
den Weg in den Tod zu ebnen. Sondern Aufgabe eines Arztes ist es,
einem Menschen den unausweichlichen Vorgang des Sterbens so
erträglich wie irgend möglich zu machen. Dazu haben wir heute
Palliativmedizin, dazu haben wir heute hervorragende Möglichkeiten;
viel besser und viel mehr als früher\“, so Montgomery weiter. \“Wir
müssen als Ärzte klar sein, dass wir als Helfende, als Heilende ans
Bett treten und nicht als Tötende.\“

Mit Blick auf ein mögliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts,
mit dem erst in einigen Monaten gerechnet wird, sagte Montgomery:
\“Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, dass der gefundene, gute
Kompromiss (…), der auf einem guten Patienten-Arzt-Verhältnis,
einem Vertrauensverhältnis aufbaut, vom Gericht bestätigt wird.\“

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. April 2019.

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Categories: Vermischtes

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