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Properdog: Wichtige Erkenntnisse für Hundeliebhaber

Frammersbach. „Dem Hund auf den Mund bzw. aufs Fell schauen“. Dieses Motto haben sich Eva-Luise Schilling und Monika Goßmann von ProperDog zu eigen gemacht. Ende 2016 entschieden sich die beiden Unternehmerinnen eine Umfrage unter Hundeliebhabern zu starten. Vorrangiges Ziel war es herauszufinden, inwieweit Hundebesitzer in der Lage sind, die körperliche Verfassung eines Vierbeiners zu beurteilen. Dazu befragten die beiden Inhaberinnen von Properdog über einen Zeitraum von knapp 1 Jahr etwa 100 Hundehalter. Die Fragen beantworteten die Teilnehmer online.

Dass die beiden ihre Idee in die Tat umgesetzt haben, hat folgenden Grund: „Wir sehen öfter Hunde, die ein besseres Fell haben könnten. Wenn man den Hundebesitzer darauf anspricht, merken wir, dass dieser das Problem entweder nicht erkannt hat oder man bekommt die Antwort: Der Hund ist schon alt! Wir meinen: Auch alte Hunde können ein schönes Fell haben, zumal diese Hunde oftmals noch in den besten Jahren sind. Auch beim Gewicht erkennen Besitzer manchmal nicht, dass ihr Hund abnehmen müsste,“ sagt Eva-Luise Schilling.

Eine wesentliche Schlussfolgerung haben die beiden Unternehmerinnen aus der Umfrage gezogen: Es geht um den Informationsfluss zwischen Medizinern und Hundebesitzern: „Unser Eindruck aus der Zeit vor der Umfrage hat sich durch die Ergebnisse bestätigt. Wir meinen: Tierärzte, Ernährungsberater, auch Züchter und Hundetrainer sollten den Besitzern mehr Informationen zum Thema Qualität des Fells und Gewicht geben“.

„Den Blick der Hundebesitzer besser schulen“

Viel sagend ist eine weitere Erkenntnis aus der Umfrage: Manche Hundebesitzer neigen zu Selbstüberschätzung. „Wer sein Wissen als „gut“ oder sogar als „sehr gut“ beurteilte, hat nicht unbedingt weniger Fehler gemacht als andere, die sich in ihrer Beurteilung des eigenen Wissens nicht so sicher waren“, erklärt Eva-Luise Schilling.

Einen Rat hat sie – an die Adresse aller Hundeliebhaber gerichtet. Eine ehrliche und offene Gesprächskultur hält sie für besonders wichtig: „Es wäre gut, wenn Tierärzte, Ernährungsberater und andere offener mit dem Hundebesitzer sprechen würden. Die Aussage: „Na ja, das Fell könnte etwas schöner sein“ oder „Dicker werden sollte er nicht“, regt den Hundehalter eben nicht dazu an, einen gut gemeinten Tipp in die Tat umzusetzen“, weiß die Unternehmerin. Dabei ist die Gesundheit der Vierbeiner recht einfach zu gewährleisten, wenn man den Worten auch Taten folgen lässt. Die Quintessenz der Umfrage lautet: „Es wäre sinnvoll, den Blick der Hundebesitzer zu schulen. Damit könnten Fehler etwa bei der Fütterung oder auch Erkrankungen im Vorfeld schneller erkannt und behoben werden“, sagt Eva-Luise Schilling.

Gegenstand der Umfrage waren unter anderem die Fragen nach der Bedeutung der Hundeernährung, nach der Herkunft der Informationen sowie die persönliche Einschätzung des Wissens von Hundebesitzern. Außerdem ging es Eva-Luise Schilling auch um Antworten zur Frage, welche Fütterungsform die Hundehalter bevorzugen. Hier konnten sich die Teilnehmer zwischen Trockenfutter, Barfen oder „selbst gekocht“, Dosenfutter und Mischformen entscheiden. Die Ergebnisse der Antworten wurden in Relation zu Aussagen der Hundehalter gesetzt. Entspricht etwa die bevorzugte Fütterungsart auch dem eigenen Wissen: Was ist gut für meinen Hund?

Bemerkenswert: Jene Hundebesitzer, die das Futter selbst zubereiten, hatten bei dem Wissenstest nicht besser abgeschnitten als jene, die ein Trockenfutter bevorzugen. „Wir hatten angenommen, dass die „Barfer“ den Hund genauer beobachten, Veränderungen schneller bemerken und darauf reagieren“, sagen die Unternehmerinnen, die sich als Tierheilpraktikerin und Physiotherapeutin um das Wohl der Vierbeiner kümmern. „Das ist aber nicht immer der Fall“.

Posted by on 29. März 2018.

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