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Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Montag, 13. Mai 2019 (Woche 20) bis Montag, 27. Mai 2019 (Woche 22)

Montag, 13. Mai 2019 (Woche 20)/18.04.2019

10.30 Das Vermächtnis der Zaren – St. Petersburg Erstsendung:
30.01.2016 in SWR/SR

Das alte Russland hat mehr als 1.000 Jahre Kulturgeschichte im
Osten Europas geschrieben, die in prachtvollen Kirchen und
Stadtburgen erhalten geblieben ist. Trotz 75 Jahren Kommunismus haben
die Menschen ihren Glauben behalten, er ist ihnen Stütze im täglichen
Leben und ein Teil des Alltags. Tyrannen und Diktatoren zum Trotz
haben sich die Bewohner dieses weiten Landes eine tiefe Beziehung zu
Heimat und Tradition bewahrt – ihre russische Seele. Die
Dokumentation zeigt das alte Russland in atemberaubenden Bildern aus
der Vogelperspektive.

Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des früheren Zarenreiches
besser bestaunen als in Russlands alter Hauptstadt St. Petersburg.
Diese Russlanddokumentation widmet sich diesem antiken und erhabenen
Antlitz mit der Eremitage, der Peter-und-Paul-Festung und den
Palästen.

Gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St.
Petersburger fröhlich der Kälte trotzen, entfaltet die europäische
Metropole ihren ganz eigenen Charme. Wer könnte besser darüber
berichten als Kapitän Alexey Krilov, der täglich mit seinem
Eisbrecher gegen die zugefrorene Newa kämpft? Oder das junge
Sportlerpaar Kamilla und Iwan, das auf dem Eis für die olympische
Goldmedaille trainiert? Den Uhrmacher Mihail Gurjev begleitet das
Kamerateam hingegen in die wohlig warmen und pompösen Innenräume der
Eremitage, in denen er über 3.000 Uhren am Laufen halten muss.

Montag, 20. Mai 2019 (Woche 21)/18.04.2019

10.30 Franche-Comté und Jura – Frühling, Sommer Erstsendung:
20.12.2018 in SWR/SR

Die Franche-Comté kam erst 1678 zu Frankreich. Bis dahin stand sie
unter dem Einfluss der Habsburger und der Schweizer. Die über
Besançon und Belfort thronenden Zitadellen zeugen von den Kriegen der
Vergangenheit und ihrem Baumeister Vauban. Der monumentale \“Löwe von
Belfort\“, geschaffen vom Bildhauer der Freiheitsstatue,
Frédéric-Auguste Bartholdi, ist das Wappentier der Freigrafschaft und
das Markenlogo des Industriepioniers Armand Peugeot, der seit 1858 an
seinem Stammsitz bei Montbéliard produziert. Heute wacht er über ein
spektakuläres Enduro-Rennen. Mountainbiker nehmen die Zitadelle in
Beschlag und stürzen sich unter dem stoischen Blick des Löwen in die
Tiefe.

Auch die Zitadelle von Besançon, idyllisch in einer Schleife des
Doubs gelegen, ist nicht nur Zeuge ihrer Geschichte. Exotische
Gliederfüßler besetzen fast wie Außerirdische die alten Gemäuer.

Über der Stadt Ornans, dem Klein-Venedig der Franche-Comté, testen
zwei junge Bloggerinnen eine originelle Eseltour, während in
Baume-les-Dames zwei Flohmarktfreaks mit Lettern und deren Bedeutung
spielen.

Fliegenfischer gehören genauso zum Bild der Region wie die
Montbéliard-Kühe mit ihren Glocken zum Soundtrack der Gegend. Die
Dokumentation schaut in das Schatzkästchen eines Fischers und zeigt,
dass auch Kühe Diven sein können.

Den Untergang der Uhrmacherindustrie in den 70er-Jahren hat man in
der Kulturmetropole Besançon kreativ und zukunftsweisend überwunden:
Man setzt auf Nano- und Mikrotechnologie und gibt der \“Horloge
Comtoise\“, der traditionellen Standuhr, mit innovativer Technik ein
neues Gesicht. Die Franche-Comté – eine Region mit Visionen.

Montag, 27. Mai 2019 (Woche 22)/18.04.2019

10.30 Die Mosel
Erstsendung: 26.12.2017 in SWR/SR

Steile Hänge und grandiose Aussichten, die Mosel ist einer der
atemberaubendsten Flüsse Deutschlands. Aber die Arbeit an ihren Ufern
ist noch nie einfach gewesen. Dennoch entscheiden sich gerade junge
Leute wieder für ein Leben an der Mosel – in Frankreich, Luxemburg
und Deutschland.

Rebecca Materne und Janina Schmitt gehören einer neuen Generation
von Winzern an, die die Steillagen der Terrassenmosel wiederentdeckt
haben. Rebecca Materne kommt aus dem Ruhrgebiet, Janina Schmitt aus
Hessen. 2012 haben die Freundinnen ein Weingut in Winningen bei
Koblenz gepachtet – und bauen an den Hängen mit einer Neigung von
mehr als 50 Grad Riesling an – ohne Einsatz von Maschinen, ohne
Pestizide. Das Leben der beiden ist geprägt von der Unwägbarkeit des
Wetters und harter Arbeit: Rebenbinden im Frühjahr, Flaschenabfüllung
im Sommer, Traubenlese im Herbst. Ohne die Hilfe von Familie und
Freunden wäre das nicht zu schaffen. Wenn beide einmal vom Weinbau
leben wollen, muss ihr Unternehmen wachsen. Doch da sind \“Materne &
Schmitt\“ optimistisch.

Die Menschen an der Mosel lieben ihre Heimat. Der Fluss bietet
Geborgenheit. Und deshalb haben in manchen Orten an der Mosel Bräuche
und TraditionenJahrhunderte überdauert. Im französischen
Contz-les-Bains, im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und
Deutschland, bereiten junge Männer zum Johannistag ein grandioses
Spektakel vor. Ein riesiges Holzrad soll brennend von einem Berg bis
hinunter in den Fluss rollen. Klappt das, dann verheißt es eine gute
Ernte!

Die Mosel in Frankreich hat sich infolge des Strukturwandels
komplett verändert – anstelle von Fördertürmen und Eisenhütten gibt
es immer mehr Naturschutzgebiete. Die Menschen in Lothringen erleben
die Mosel neu: In Épinal ist es für Jugendliche \“cool\“ Kajak zu
fahren; und in Metz verbringen die Ruderer sportliche Stunden bei
einer Tour durch das historische Zentrum. Lothringen ist auch berühmt
für Mirabellen. Der größte Teil der europäischen Produktion stammt
aus dem Moseltal südlich von Metz.

Leben und Arbeit an der Mosel haben sich ebenfalls verändert. Auch
die Fischer müssen sich umstellen und verdienen ihr Geld im
Naturschutz – so wie Thomas Weber. Der junge Mann hat sein Studium
aufgegeben, um die Fischerei seines Vaters zu übernehmen. Die Mosel
bietet vielen eine Perspektive; der Film stellt entlang des Flusses
Menschen mit Ideen, Tatkraft und ambitionierten Zielen vor.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285,
grit.krueger@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. April 2019.

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Categories: Vermischtes

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