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Private Hochschule bildet Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement aus

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) berührt mittlerweile so gut wie alle Unternehmen. Denn im Fokus des Betrieblichen Gesundheitsmanagements stehen alle Aktivitäten zu Erhalt und Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter. Dazu gehören die Maßnahmen zum Arbeitsschutz, zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

\“Diese Steigerung der Bedeutung folgt einem einfachen Motto: Gesunde Mitarbeiter sind motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter. Unternehmen mit einem funktionierenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement schaffen es, ihre Krankentage und Fluktuation maßgeblich zu senken. Zur Verdeutlichung: 2017 belief sich Ausfall an Bruttowertschöpfung in Folge von Arbeitsunfähigkeit auf 136 Milliarden Euro. Kann ein Unternehmen die Krankheitstage reduzieren, hat das also erhebliche wirtschaftliche Vorteile, vom Mehrwert in der Positionierung als guter Arbeitgeber im Sinne des Employer Branding einmal ganz zu schweigen\“, sagt Timo Keppler, Geschäftsführer der Allensbach Hochschule GmbH. Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Zu den Programmen im Bachelor Betriebswirtschaftslehre gehört dementsprechend auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Studienschwerpunkt. Dabei stehen die Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, Managementkompetenzen im Kontext des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, Standards, Controlling und Evaluation im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und Projektarbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement im Fokus.

Verantwortlich für den Studiengang ist Gesundheitsexperte Dr. Volker Nürnberg, Professor für Gesundheitsmanagement, Unternehmensberater und in Deutschland einer der gefragtesten Autoren und Speaker zu Gesundheitsthemen. Er betont den Mehrwert des Betrieblichen Gesundheitsmanagements als Entscheiderthema: \“Die Organisation aller gesundheitsbezogenen Aktivitäten eines Betriebs im Rahmen des BGM hat den Vorteil, dass Gesundheit so als betriebliches Ziel verankert werden kann. Dadurch ist auch eine Einbindung in vorhandene Managementprozesse möglich. Unsere Studierenden erlernen alle Kompetenzen, die sie als Verantwortliche im Betrieblichen Gesundheitsmanagement benötigen.\“

Der Studienschwerpunkt \“Betriebliches Gesundheitsmanagement\“ knüpft eng an die aktuelle gesundheitswissenschaftliche Forschung an und umfasst eine praxisnahe und projektorientierte Ausbildung für die Analyse, Zieldefinition, Planung, Umsetzung und Kontrolle des betrieblichen Gesundheitswesens.

Die Studierenden sollen durch den Studiengang dazu befähigt werden, die Prozesse im Arbeitsalltag von Mitarbeitern mit dem Ziel zu optimieren, Krankenstände zu verringern beziehungsweise das Leistungspotenzial eines Unternehmens insgesamt stärker auszuschöpfen, betont Prof. Volker Nürnberg. Daher beinhaltet das Programm beispielsweise Maßnahmen zur Reduzierung physischer und psychischer Belastungen und zur Förderung des Gesundheits- und Präventionsverhaltens. \“Das sind Themen, die heute – angesichts des steigenden Durchschnittsalters der Erwerbstätigen – auch allgemeine gesellschaftliche Bedeutung haben. Haben Unternehmen dies verinnerlicht, können sie durch die Einführung und der dauerhaften Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sehr interessante Effekte heben.\“

Aus diesem Grund sieht der Gesundheitsexperte aussichtsreiche Zukunftsperspektiven für akademisch ausgebildete Fachkräfte im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Posted by on 13. August 2019.

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Categories: Bildung & Beruf

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