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Präg wächst in Kempten

 

KEMPTEN. Das Kemptener Traditionsunternehmen Adolf Präg GmbH & Co. KG (Präg) erweitert am Hauptsitz seine Räumlichkeiten: Mit dem offiziellen Spatenstich am Donnerstag, 23. Mai, beging Präg feierlich den Baustart. In den letzten Tagen sind ein Nebengebäude und Teile einer Lagerhalle abgerissen worden, um Platz zu schaffen für ein hochmodernes und energetisch effizientes Bürogebäude. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kiechle, IHK Regionalgeschäftsführer Stefan Sprinkart, Architekt Thomas Rampp und Bauunternehmer Steffen Lutzenberger legten Gesellschafter Marc und Gerd Deisenhofer sowie Geschäftsführer Klaus-Rüdiger Bischoff und Johannes Gösling den Grundstein für den Erweiterungsbau Im Moos 2. Läuft alles nach Plan, werden der Rohbau und das Dach noch 2019 fertig, anschließend geht es an den Innenausbau. In einem Jahr werden dann die Umzugskisten gepackt.

Platz für neue Ideen

Auf 1.400 Quadratmetern entstehen rund 40 Arbeitsplätze. Dieser Raum wird dringend gebraucht. „Wir erschließen neue Märkte, etwa rund um smarte Energielösungen und Elektromobilität und das Wohnen mit Service“, sagt Marc Deisenhofer, Geschäftsführer von Präg. Die Unternehmensgruppe hat Niederlassungen sowohl in Augsburg als auch rund um Dresden, Leipzig und Weimar; in der Firmenzentrale in Kempten aber wird das Unternehmen strategisch weiterentwickelt. Das bestehende Gebäude aus dem Jahr 1984, das zuletzt 2013 renoviert und aufgestockt wurde, ist dafür nicht mehr ausreichend. „Energie wird in allen Facetten komplexer, der Markt diversifizierter. Darauf richten wir uns ein“, fügt er an. In den Räumlichkeiten findet zudem die Präg Komfortbau GmbH & Co. KG Platz; das Schwester-unternehmen von Präg plant, entwickelt und realisiert Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Attraktives Arbeitsumfeld schaffen

„Wer fähige Leute für sich gewinnen und erfahrene, motivierte Mitarbeiter nachhaltig weiterentwickeln will, muss auch moderne Arbeitsmittel bieten und eine attraktive Atmosphäre schaffen“ erläutert Marc Deisenhofer mit Blick auf den Planungsprozess. Der Erweiterungsbau verfügt über ein ausgeklügeltes Konzept aus Licht, Belüftung und Farbe. Optisch führt der Bau die Säulenstruktur des bestehenden Gebäudes fort, Glas schafft Transparenz und ein helles Arbeitsumfeld. „Wir fördern den Austausch untereinander. Im Team entstehen oft die besten Ideen“, beschreibt Marc Deisenhofer. Orte für den gegenseitigen Austausch wie bspw. neue Besprechungsräume, eine Cafeteria und Sitzgelegenheiten im Innenhof gibt es deshalb ebenso wie Rückzugsräume für das konzentrierte Arbeiten. Im Foyer entsteht ein Ausstellungsbereich, welcher auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann.

Ausgeklügelte Technik für gutes Arbeitsklima

Ein modernes Technikkonzept schafft zudem ein optimales Raumklima. Die zentrale Lüftungsanlage sorgt für Frischluft, die Wärme aus der Abluft wird bis zu 90 Prozent zurückgewonnen. Im Vergleich zur bisherigen Wärmeversorgung der Firmenzentrale werden mit dem neuen Technikkonzept jährlich bis zu 100 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Zudem wird die neue Heizzentrale auch das bestehende Gebäude mitversorgen: Dabei kommen zwei Pelletkessel zum Einsatz – die kleinen Holzpresslinge hat Präg seit 2006 im Sortiment; das Unternehmen verfügt in Augsburg über eines der größten Pelletlager in Bayerisch-Schwaben. „Mit der Energieversorgung des Erweiterungsbaus zeigen wir, dass unser Unternehmensmotto ‚Wir verstehen Energie‘ wörtlich zu nehmen ist und was ein modernes Bürogebäude heute energetisch leisten kann“, betont er. Einen Teil der Stromversorgung übernimmt eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach.

Posted by on 24. Mai 2019.

Categories: Bilder, Energie & Umwelt

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