\“phoenix persönlich\“: Natalie Amiri zu Gast bei Theo Koll – Samstag, 18. April, 0 Uhr

\“Ich glaube, für die Menschen vor Ort ist es gerade die Hölle auf Erden,\“beschreibt Amiri, deren Vater aus dem Iran stammt, die Lage der Bevölkerung. Die Kommunikation ins Ausland sei weitestgehend unterbrochen, die Menschen lebten in Angst und Sorge. Amiri berichtet von Checkpoints und Schlägertrupps auf den Straßen von Teheran. Die anfängliche Euphorie und Hoffnung auf ein Ende des Regimes gäbe es nicht mehr. Das Regimehabe sich nicht geändert, es sei nach wie vor hochradikalisiert, korrupt, richte Protestierende hin und unterdrücke die Bevölkerung. Hinzu komme eine katastrophale wirtschaftliche Lage, die sich durch den Krieg noch weiter verschlechtert habe. US-Präsident Trump habe, so Amiri, mit einem schnellen Regimechange gerechnet, das sei nicht passiert und jetzt wolle er raus. Die Menschen im Iran hätten durch den Krieg nichts gewonnen, sie hätten keine Perspektive:\“Nichts erscheint am Ende des Tunnels hell.\“
Natalie Amiri war jahrelang für die ARD als Korrespondentin im Iran und leitete von 2015 bis 2020 das ARD-Büro in Teheran. Nach einer Warnung des Bundesnachrichtendienstes musste sie das Land verlassen und ist seitdem auch nicht mehr eingereist. Zuletzt ist von ihr das Buch\“Der Nahost-Konflikt\“erschienen.
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