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Oracle stellt die Uhr zurück – Reports Support Ende aufgeschoben

 

Stuttgart, 15.02.2017 – Erst vor wenigen Tagen hat es Oracles Product Manager Michael Ferrante in einem Tweet bekanntgegeben: Oracle schiebt das Support-Ende für seine Produkte Forms und Reports auf und führt den Lifetime Sustaining Support ein. Konkret heißt es einerseits, dass der Extended Support für Fusion Middleware 12c-Nutzer um zwei Jahre bis August 2025 verlängert wird. Hinzu kommt, dass der Sustaining Support ab jetzt unbegrenzt, also lebenslang angeboten wird.

Die Nachricht auf Michael Ferrantes Twitter-Profil wurde sofort positiv aufgenommen und innerhalb weniger Stunden mehrfach geteilt oder mit „Gefällt mir“ markiert. Allerdings steht trotz Support-Verlängerung das Aus von Oracle Reports nach wie vor fest – bereits im Oktober 2016 wurde angekündigt, dass Oracle Fusion Middleware 13 kein Reports mehr ausliefern wird. Somit haben Reports-Nutzer bestenfalls zwei Jahre dazugewonnen, die als Puffer für die Migration dienen könnten. Oracle-Kunden, die sich auf den unbegrenzt gültigen Sustaining Support verlassen, können davon ausgehen, dass ihre Reports-Anwendung auch nach dem offiziellen Aus von Reports noch funktionieren wird, sowie bei gravierenden Problemen und Bugs noch Unterstützung durch Oracle angeboten wird.

Das angekündigte Aufschieben des Support-Endes lässt darauf schließen, dass Oracle erkannt hat, dass das Zeitfenster für Reports-Migrationsprojekte zu knapp angesetzt war. Schon im Webinar „Migration nach BI Publisher – warum und wie?“, das PITSS am 07.02.2018 hielt, kam bei einer Umfrage unter den über 90 Teilnehmern heraus, dass die Mehrheit der Reports-Nutzer die Komplexität und Anzahl der Reports als größte Herausforderung bei einer Migration empfindet. Dennoch empfiehlt der Stuttgarter Migrationsexperte und langjähriger Oracle-Partner PITSS, die Migration hin zu einer neuen Reporting-Lösung so schnell wie möglich anzusteuern. Nicht selten dauern Migrationsprojekte mehrere Jahre – und ein gewisser Zeitpuffer sollte vorsichtshalber immer eingeplant werden.

Darüber hinaus stellt die immer stärker voranschreitende Digitalisierung höhere Ansprüche an Anwendungen – damit können sogenannte Legacy Systeme, zu denen auch Oracle Reports gehört, kaum mithalten. Wesentliche Vorteile bieten dagegen moderne Reporting-Lösungen, wie der Oracle-eigene BI Publisher, JasperReports, BIRT etc., die von Haus aus mit jeder Menge Features ausgestattet sind, die Unternehmensprozessen in die digitale Ära verhelfen. Printing as a Service, Selfservices zur eigenständigen Beschaffung benötigter Informationen und die Nutzung von Reporting-Mechanismen im Kontext von Big Data sind nur ein paar der zahlreichen Möglichkeiten zeitgemäßer Reporting-Engines.

In diesem Sinne ist erwähnenswert, dass PITSS mit seinem neu entwickelten Migrationstool REPORTS REPLACER KIT die optimalen Voraussetzungen für eine möglichst einfache und effiziente Migration von Oracle Reports geschaffen hat. Mithilfe intelligenter Migrationsautomatismen reduziert die Innovation des Stuttgarter IT-Dienstleisters den gesamten Migrationsaufwand um rund zwei Drittel. Dank der dadurch gewonnenen Zeit und Ressourcen haben Unternehmen die Möglichkeit nicht nur ihre Reporting-Prozesse zu modernisieren, sondern auch die neuen Funktionen der Lösungen tatsächlich gewinnbringend einzusetzen. Ebenfalls ein wichtiges Plus des REPORTS REPLACER KIT ist die Möglichkeit, noch vor der endgültigen Migration verschiedene Ziel-Technologien in der Praxis zu testen.

Weiterführende Links:

Umfrage: Die Top 3 Herausforderungen bei einer Reports-Migration: https://pitss.com/de/herausforderungen-reports-migration/

REPORTS REPLACER KIT – das neue Migrationstool von PITSS:
www.pitss.com/de/reports-replacer-kit/

Posted by on 15. Februar 2018.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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