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Online, Offline, immer dabei: schuhplus launcht multimediale POS-Terminals

Früher war die Sache irgendwie anders, irgendwie einfacher. Es gab nur das nackte Leben, den offiziösen Human-Offliner. Doch die Zeiten von Festnetztelefon, Telefonkarten und Briefmarken sind längst vorbei. Das Smartphone ist mit dem Anwender fest verankert – ein technologisch meisterhaftes Implantat als übergreifendes Symbol für unabhängige Mobilität und uneingeschränkten Informationsfluss. „Für Kunden gehört es zum normalen Alltag, dass im Grunde alle Prozesse des non-digitalen Lebens eben auch online realisiert werden können. Kinokarten online bestellen, Pizza kaufen, Bewerbungen versenden: User machen hier keine Differenzierung“, erläutert Kay Zimmer, Geschäftsführer von schuhplus – Schuhe in Übergrößen. Die digitale sowie die non-digitale Welt müsse als Einheit verstanden werden, in der sich „Informationen und Abläufe nahtlos ergänzen und sich sogar gegenseitig stärken sowie beflügeln“, betont Zimmer. Die Installation interaktiver Kundenterminals bei schuhplus sei das beste Beispiel, so der 42-Jährige, um die Nahtlosigkeit der Kundenkommunikation zu evaluieren.

Digital bestellen, im Geschäft abholen: Das sind channelübergreifende Maßnahmen, die bereits seit Jahren beim Übergrößen-Spezialisten für Schuhe, schuhplus aus dem niedersächsischen Dörverden bei Bremen, umgesetzt werden. Zimmer gründete sein Fachhandelsgeschäft bereits im Jahre 2002, konsequent auf mehreren Standbeinen in Form von Multichannel ausgerichtet, ein Wort, welches es damals noch nicht einmal gab. Mit Damenschuhen von Größe 42 bis 46 sowie Herrenschuhen von Größe 46 bis 54 hat der Unternehmen mit seiner Spezialisierung auf einen Nischenbereich den Puls der Zeit erkannt – mit Erfolg, denn heute gehört schuhplus zu einem der führenden Versandhäuser für große Schuhe in Europa. Doch auf Auszeichnungen wie „Bester Webshop 2016“ will sich der Unternehmer nicht verlassen. Mit den neu installierten Kundenterminals geht die Interaktivität in die nächste Liga, erklärt schuhplus-Chef Zimmer. „Aufgrund übergreifender Saisons werden nicht alle Modelle im stationären Geschäft präsentiert. Unsere neuen Servicepoints sind mit unserer gesamten Datenbank verbunden. Kunden können somit direkt im Fachgeschäft autark nach dem gewünschten Modell recherchieren – auch wenn es sich Lager befindet oder auch so brandneu ist, dass es noch nicht einmal den Weg ins Geschäft gefunden hat.“ Während das Internet oftmals als Fluch und Segen zugleich deklariert wird, sieht Kay Zimmer in der viralen Ausrichtung einen kommunikativen Mehrwert. „Wenn ein Kunde einen Artikel virtuell entdeckt und ihn nicht im direkten sichtbaren Umfeld erhält, so ist er förmlich gezwungen, mit dem schuhplus-Team persönlich Kontakt aufzunehmen. Das fördert den Dialog, den Austausch und die persönliche Betreuung: In diesem Fall ist die Interaktivität eine Fördereinheit zum Schnacken“, so Zimmer.

Posted by on 31. Mai 2017.

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Categories: Dienstleistung

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