Offener Brief an CemÖzdemir

Sie wollen, dass Baden-Württemberg die Grünen wählt – und damit Sie. Doch auf Ihren Plakaten verschweigen Sie Ihre Parteizugehörigkeit. Sie präsentieren sich als Markenzeichen. Das erinnert an Merkels\“Sie kennen mich!\“im Wahlkampf 2013: Die eigene Person als stabile Konstante. Das soll reichen.
Die Enteignung von Wohnungsgesellschaften, Autoverbot für Innenstädte, Verbot von Privatjets – mit dem ideologischen Irrsinn, den Ihre Partei in Berlin fordert, haben Sie rein gar nichts zu tun. Abschiebepflichtige sollen bleiben dürfen, hat Ihre Partei in Berlin beschlossen, mehr noch: Weitere Flüchtlinge sind herzlich willkommen, ausdrücklich auch\“Klimaflüchtlinge\“. Und die will Ihre Partei keinesfalls in Massenunterkünften unterbringen, stattdessen in Wohnungen! So ideologisch vernagelt ist Ihre Partei, die Grünen, unterwegs.
Sie sagen:\“Hier stehen die Grünen Baden-Württembergs zur Wahl. Nicht die Grünen in Berlin oder anderswo.\“Was heißt das? Wer Özdemir wählt, bekommt schlimmstenfalls Hellgrün?
Sie versuchen den Ludwig Erhard 2.0 zu geben, wenn Sie tönen:\“Es geht um Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft\“. Sie versprechen bedenkenlos, was Sie nicht halten können, etwa:\“Alle Berichtspflichten ersatzlos weg bis 2027!\“Andererseits wollen Sie auch\“parteiübergreifend beschlossene Klimaziele erreichen.\“Sie wollen\“keinen Kulturkampf mehr ums Auto\“, und verschweigen dabei, dass Sie bereits für Autoindustrie und Autokäufer entschieden haben: Das Auto der Zukunft ist\“digital, elektrisch und vernetzt.\“Beim Energiethema sind Sie tatsächlich grün wie Klee: Mehr Windkraft – und das im extrem windarmen Ländle. Mit mehr von dem, was nicht funktioniert, wollen Sie die Wirtschaft fördern?
Klimaschutzalleingang und industrielle Stärke?
Forsch versprechen Sie:\“Wer einen Ministerpräsidenten möchte, der das sagt, was geht und das nach der Wahl auch hält, findet bei mir ein gutes Angebot.\“
Sie möchten\“Klimaschutz und industrielle Stärke verbinden.\“Sie versprechen massive Entschlackung der Bürokratie, auch wenn Sie selbst zugeben müssen, dass die überwiegend vom Bund und der EU kommt. Ihre Partei ist auf einem komplett öko-sozialistischen Trip, Sie versprechen in Permanenz, was Sie nicht halten können, etwa die Senkung der Körperschaftsteuer\“noch im laufenden Jahr.\“Auf alle Probleme haben Sie\“grüne Antworten.\“.
Wie genau Sie das angehen wollen, würde mich als Wirtschaftsprofessor brennend interessieren, Herr Özdemir. Sicher will auch die Öffentlichkeit gerne wissen, wie Sie den Spagat zwischen der Rettung des Weltklimas und der Wirtschaft in Baden-Württemberg umsetzen wollen. Deshalb möchte ich mit Ihnen gerne öffentlich darüber diskutieren. Meine Partei, die WerteUnion, bietet Ihnen eine Plattform für die Darlegung Ihrer Wahlargumente! Wir laden Sie ein zu einer öffentlichen Diskussion vor Publikum. Wenn Sie an sich und die Kraft Ihrer Argumente glauben, trauen Sie sich!
Unsere Büros finden gewiss eine Lücke im Kalender.
Ich freue mich auf Ihre Zusage!
Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. Jörg Meuthen
Stv. Bundesvorsitzender WerteUnion
und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl Baden-Württemberg
Kontakt:
Alexander Mitsch
Landesvorsitzender der
WerteUnion Baden-Württemberg
alexander.mitsch@werteunion.de
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.