„Ode an die Zivilisation“–Lob des Austauschs und gegenseitigen Lernens; Fotoausstellung zeigt den Charme der Eisstadt

Am Abend des 9. Juni, Ortszeit, erstrahlte das Gala-Theater des spanischen Rundfunks und Fernsehens in hellem Lichterglanz, und donnernder Applaus brandete auf. Am Vorabend des zweiten von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Internationalen Tags des Zivilisationsdialogs wurde das Themenkonzert„Ode an die Zivilisation“ sowie die Fotoausstellung über die Eis- und Schneekultur Harbins in Madrid feierlich eröffnet – ein audiovisuelles Fest, das Grenzen und Zeiten überwindet und dem lokalen Publikum geboten wurde.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Botschaft der Volksrepublik China in Spanien und der Stadt Harbin unter dem Motto„Dialog der Zivilisationen – Musik bereichert die Seidenstraße“ ausgerichtet und von der Harbin Tageszeitung medial unterstützt. Nahezu tausend Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Technologie, Kultur und Tourismus Spaniens sowie Repräsentanten der chinesischen Gemeinschaft im Ausland kamen zusammen, um die Sinfonie der Zivilisationen über tausende Kilometer hinweg zu hören und den einzigartigen Charme Harbins als „Weltstadt der Musik“ und „hervorragende Weltstadt für Wintertourismus“ zu erleben.
Die Dritte Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Spaniens, Esther Gil de Reboleño Lastortres, betonte in ihrer Rede, dass China anlässlich des Internationalen Tags des Zivilisationsdialogs mit Musik und Lichtkunst der Welt die Ideale von Frieden und gemeinsamem Wohlstand vermittle; der kulturelle Austauschsei im gegenwärtigen Kontext von tiefer Bedeutung. „Ode an die Zivilisation“ sei nicht nur ein künstlerisches Fest, sondern auch ein Bekenntnis zu Humanismus und zeitgenössischer Verantwortung – es zeige, dass verschiedene Zivilisationen einander verstehen, gemeinsam voranschreiten und sich entwickeln können. Sie äußerte die Hoffnung, dass die schönen Klänge der „Ode“ und der in der Fotoausstellung gezeigte Glanz Harbins allen Inspiration und Kraft schenken und sie ermutigen, eine Welt zu bauen, in der Frieden zum Konsens und Wohlstand allen Nationen zugutekommt.
Der chinesische Botschafter in Spanien, Yao Jing, wies in seiner Ansprache darauf hin, dass in der heutigen Welt verschiedene Zivilisationen nebeneinander existieren und gemeinsam gedeihen; nur durch gleichberechtigten Dialog, gegenseitigen Respekt, Toleranz und gegenseitiges Lernen könnten Gräben überwunden, Vorurteile abgebaut und die Kraft der Zivilisationen für Frieden und Entwicklung gebündelt werden. Diese Fotoausstellung halte die natürliche Schönheit von Eis und Schnee Harbins sowie den Geist der Zeit fest; die Sinfonie „Ode an die Zivilisation“ verbinde mit ihrem majestätischen Klang die Stränge verschiedener Zivilisationen und interpretiere in der Kunstsprache das Konzept der „Integration und gegenseitigen Befruchtung, der vielfältigen Koexistenz“. Er hoffe, dass Musik und Bilder das gegenseitige Verständnis unddie Verschmelzung der chinesischen und spanischen Zivilisation fördern und die Freundschaft unaufhörlich fortbestehen lassen.
Der Generalsekretär der Weltverband der internationalen Musikwettbewerbe, Herr Florian Riem, führte in seiner Rede aus, dass Zivilisation kein abstrakter Begriff sei, sondern die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben, geteilte Werte und der Umgang miteinander. Die Musik nehme eine besondere Stellung im Dialog der Zivilisationen ein; durch das Zuhören erlebten die Menschen die Kultur des Anderen in einer nicht wettbewerbsorientierten Haltung. Wenn ein Sinfonieorchester spiele, atmeten und reagierten die Musiker gemeinsam – das sei ein kraftvolles Symbol für Integration und harmonisches Miteinander. Das Publikum solle nicht nur die Musik hören, sondern auch den Geist des Dialogs spüren, den die Musik verkörpert.
Vor der Aufführung verweilten viele spanische Zuschauer im Bereich der Fotoausstellung und staunten über die meisterhafte Eis- und Schneekunst. Mit Licht- und Schattenkunst bannte die Ausstellung die Grandiosität der Eis- und Schneewelt, die Feinheit der internationalen Schneeskulptur-Ausstellung und die winterliche Vitalität am Ufer des Songhua-Flusses; so traten der menschliche Charme und die offene, tolerante Ausstrahlung der Eisstadt deutlich hervor. Die Ausstellung umfasst mehrere Sektionen – Wintertourismus, Wintersport, Eiskunst und winterliche Kulinarik – und zeigt sowohl dastiefe kulturelle Erbe der Hauptstadt der Eiskunst als auch die industriellen Entwicklungserfolge unter dem Leitgedanken „Auch Eis und Schnee sind Gold- und Silberberge“.
Die Sinfonie„Ode an die Zivilisation“ vereint den fünftausendjährigen Pulsschlag der chinesischen Zivilisation mit der Essenz der klassischen westlichen Musik und lässt östliches Denken und westliche Rationalität in den Sätzen wechselseitig erstrahlen. Das Werk wurde als Reaktion aufden Beschluss der UN-Generalversammlung geschaffen, den 10. Juni zum „Internationalen Tag des Dialogs zwischen Zivilisationen“ zu erklären. Dieser von China initiierte internationale Tag soll die tolerante Koexistenz, den Austausch und das gegenseitige Lernen verschiedener Zivilisationen fördern. Die Komposition entstand im gemeinsamen Auftrag des Harbin Symphonieorchesters und ist ein gewichtiges Originalwerk, das das Orchester mit großem Engagement realisiert hat. Das Stück zeigt nicht nur die künstlerische Vision und das professionelle Niveau des Orchesters, sondern interpretiert auch lebendig das tiefgründige Thema: „Zivilisationen werden durch Austausch bunt und durch gegenseitiges Lernen reich.“ Die Atmosphäre im Konzert war begeistert; nach jedem Satz hielt der Applaus lange an. Ein einheimischer Zuschauer sagte ergriffen: „In dieserMusik steckt die Seele Chinas, und doch sind uns die Gefühle vertraut.“
Diese Sinfonie„Ode an die Zivilisation“ und die Fotoausstellung über die Eis- und Schneekultur Harbins nutzen Noten als Medium und Bilder als Brücke, sodass der winterliche Rhythmus am Songhua-Fluss und das Mittelmeerlicht in den Klängen von Haydn und Beethoven aufeinandertreffen. Das Harbin Symphonieorchester interpretiert die „Ode“ mit der universellen Sprache der Musik, während die Fotoausstellung mit unmittelbarer visueller Sprache die Geschichte Chinas und der Eisstadt erzählt; die chinesische und die spanische Zivilisation horchen einander in Melodie und Licht. DieseVerknüpfung von Ausstellung und Aufführung zeigt nicht nur den doppelten Charme Harbins als „historische Stadt der Eis- und Schneekultur“ und „Weltstadt der Musik“, sondern überwindet in der Resonanz von Kunst und Emotion die Grenzen von Sprache und Kultur, spannt einewarme und solide Brücke für die Völkerverständigung zwischen China und Spanien und leistet einen aufrichtigen chinesischen Beitrag zur Förderung des Ideals, dass die Zivilisationen der Menschheit in Harmonie und gegenseitiger Wertschätzung zusammenleben.
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