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Ob Smartphone oder Hörsystem: Hightech braucht Schutz vor Kälte, Frost und Feuchtigkeit

Es wird kälter. Vor allem Wintersportbegeisterte warten
sehnsüchtig auf Schnee. Wichtig ist, dass bei Kälte, Frost und Feuchtigkeit die
Technik funktioniert. Wie man mit Hörgerät unbeschwert das Wintervergnügen
genießen kann, wissen Hörakustiker. Hier ihre Tipps, wie die digitalen
Hightech-Geräte auch im Winter volle Leistung liefern.

Der Kälte trotzen

Kurzer Stopp auf der Skihütte, dann zurück auf die Piste: Um sich auf jede
Hörsituation einzustellen, können Hörsystemträger verschiedene Hörprogramme
wählen. Kalte Finger oder Handschuhe erschweren das allerdings. Hier helfen
geeignete Fingerhandschuhe, eine Fernbedienung oder die Verbindung mit dem
Smartphone. Damit können die Programme schnell und problemlos gewechselt werden.
Hörakustiker beraten gerne, mit welchen Hörsystemen das möglich ist und richten
die Verbindung ein.

Damit der Akku nicht leerläuft

Kälte verkürzt die Lebensdauer von Akkus und Batterien. Mütze oder Skihelm
schützen dagegen nicht nur den Kopf, sondern auch die Batterien vorm Abkühlen.
Wenn möglich, neue Batterien vor dem Einsetzen in das Hörsystem kurz in der
geschlossenen Hand oder der Hosentasche anwärmen, das ist für die Laufzeit am
besten. Übermäßige Hitze führt – wie beispielsweise beim Erwärmen mit einem Föhn
– allerdings ebenso zur Entladung wie klirrende Kälte. Wer auf Nummer Sicher
gehen will, hat außerdem immer Reserve-Batterien dabei.

Vor Feuchtigkeit und Schweiß schützen

Schneefall, Schneeballschlacht oder Schwitzen unterm Skihelm: Grundsätzlich sind
moderne Hörsysteme vor Spritzwasser geschützt. Starke Feuchtigkeit kann der
Elektronik in den kleinen Mini-Computern allerdings schaden. Kommt das Hörsystem
in Kontakt mit Schnee oder Feuchtigkeit, raten Hörakustiker das Gerät kurz
abzunehmen und abzutrocknen. Nach dem Sport sollten die Geräte ordentlich
getrocknet und gereinigt werden. Spezielle Trockenboxen oder -dosen gibt es beim
Hörakustik-Fachbetrieb. \”Wer sich beim Sport viel in nasser und feuchter
Umgebung aufhält oder viel schwitzt, ist mit einem wasserresistenten Hörsystem
gut beraten\”, weiß Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der
Hörakustiker (biha). Solche Modelle sind komplett abgedichtet. Halbdurchlässige
Membrane schützen die Elektronik vor Wasser, lassen jedoch gleichzeitig den
Schall ins Gerät. Spezielle Oberflächen mit Anti-Rutsch-Effekt sorgen zudem für
optimalen Halt und verrutschen selbst bei starken Bewegungen nicht.

Sicherheit auf der Piste

Bei der Abfahrt auf voller Piste geht es mitunter \”heiß\” her, da ist es
besonders wichtig, richtig gut zu hören, um mögliche Gefahren rechtzeitig zu
erkennen. Hörsysteme helfen, Stimmen und Umgebungsgeräusche richtig einzuordnen
und sofort darauf zu reagieren. Gut hören schützt. Geduld heißt es bei der
Auswahl des Helms: Er darf nicht auf das Hörgerät drücken, um unangenehme
Druckstellen oder Beschädigungen am Hörsystem zu vermeiden. \”Wer bei der Abfahrt
die Windgeräusche als störend empfindet, kann auf Hörsysteme zurückgreifen, die
über eine Windgeräuschunterdrückung verfügen\”, rät Marianne Frickel.

Hörakustiker helfen bei Fragen rund ums Hörsystem

Bei allen Fragen rund um die Pflege seines Hörsystems kann ein Hörakustiker
kompetent beraten. In der jüngsten deutschlandweiten Versichertenbefragung durch
die gesetzlichen Krankenkassen wurde bestätigt, dass die Beratungsleistung der
Hörakustiker sehr gut ist. So sind rund 90 Prozent der befragten Versicherten
sehr zufrieden bis zufrieden mit ihrer individuellen Hörsystemversorgung, und
das unabhängig davon, ob sie sich für ein Hörsystem mit oder ohne private
Zuzahlung entschieden haben.

Weitere Infos rund um gutes Hören und die Hörsystemversorgung finden sich auf
der neutralen Service-Seite www.richtig-gut-hoeren.de.

Pressekontakt:
Dr. Juliane Schwoch (biha), schwoch@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. Oktober 2019.

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Categories: Gesundheit & Medizin

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