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NOZ: Kunsthistoriker erwartet nach Brand in Notre-Dame Neukonstruktion des Dachstuhls aus Metall

Kunsthistoriker erwartet nach Brand in
Notre-Dame Neukonstruktion des Dachstuhls aus Metall

Notre-Dame-Experte der Bamberger Universität: Baupläne aus dem 13.
Jahrhundert nicht mehr verfügbar

Osnabrück. Kunsthistoriker Stephan Albrecht von der
Otto-Friedrich-Universität Bamberg geht davon aus, dass der Dachstuhl
von Notre-Dame nach dem Großbrand in der Kathedrale verloren ist. Im
Gespräch mit der \“Neuen Osnabrücker Zeitung\“ sagte Albrecht, er
erwarte eine Neukonstruktion aus Metall. Als Beispiel verwies er auf
den Stephansdom in Wien: Dessen hölzerner Dachstuhl war 1945 gänzlich
abgebrannt und wurde durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.

Im Fall von Notre-Dame sei eine Rekonstruktion schwierig,
erläuterte der Wissenschaftler, der an der Bamberger Universität den
Lehrstuhl für Kunstgeschichte innehat und zu dessen
Forschungsschwerpunkten die mittelalterliche Skulptur und
Architektur, vor allem die von Notre-Dame, zählen. Der Dachstuhl gehe
auf eine Holzkonstruktion aus dem 13. Jahrhundert zurück, deren
Baupläne nicht mehr verfügbar seien. \“Es gibt nur vage Zeichnungen,
wie das ausgesehen hat\“, sagte Albrecht. \“Ich kann mir deshalb nicht
vorstellen, dass der Dachstuhl aus Holz nachgebaut wird. Das ist ein
Riesenverlust, aber der Dachstuhl wird nachher ein anderer sein.\“ Der
Wiederaufbau von Notre-Dame werde sich als \“sehr schwierig\“ erweisen.
\“Das wird eine Dauerbaustelle\“, sagte der Experte für
Restaurierungsgeschichte.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. April 2019.

Tags:

Categories: Kunst & Kultur

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