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NOZ: Grüne fordern Limit bei zwei Kühen pro Hektar

Grüne fordern Limit bei zwei Kühen pro Hektar

\“Das ist das umweltverträgliche Maß\“ – Antrag an die
Bundesregierung

Osnabrück. Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert ein Limit beim
Viehbestand, um die Nitratbelastung des Grundwassers zu reduzieren.
Maximal zwei Kühe oder rund zwanzig Schweine pro Hektar Land seien in
der Tierhaltung das umweltverträgliche Maß, heißt es nach
Informationen der \“Neuen Osnabrücker Zeitung\“ in einem Grünen-Antrag
an die Bundesregierung. Vor einem neuerlichen Treffen von
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) mit ihren
Länderkollegen am 22. Mai forderte die Grünen-Fraktion, Tierhaltung
in Deutschland durchgängig an die Fläche zu binden und das Ende von
Massentierhaltung einzuläuten. \“Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn
zu viele Tiere auf zu wenig Fläche gehalten werden, können die Felder
in der Gegend die Menge an Nitrat nicht aufnehmen, am Ende
verschmutzt es das Grundwasser\“, erklärte Bettina Hoffmann,
Sprecherin für Umweltpolitik, zur Begründung. Insgesamt 27 Prozent
des Grundwassers in Deutschland seien aufgrund zu hoher Nitratwerte
in einem chemisch schlechten Zustand. Nitrat entsteht, wenn Gülle aus
Mastställen oder Biogasanlagen auf den Feldern ausgebracht wird.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. Mai 2019.

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