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NOZ: Bundesbildungsministerin: Nationaler Bildungsrat könnte Ausbildung voranbringen

Bundesbildungsministerin: Nationaler Bildungsrat
könnte Ausbildung voranbringen

Professoren und Lehrerverband beklagen Wissenslücken – Meidinger:
Wir brauchen Analysen

Osnabrück. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht
Klagen über Wissenslücken angehender Studenten oder über mangelnde
Ausbildungsreife von Lehrlingen als Herausforderung. Eine Antwort
könnte die Einrichtung eines Nationalen Bildungsrats sein, über den
Bund und Länder seit langem verhandeln, sagte die Ministerin der
\“Neuen Osnabrücker Zeitung\“. Das Gremium wäre ein sehr wertvolles
Forum, um gemeinsam die Qualität der Bildung im ganzen Land zu
verbessern. Karliczek verwies zugleich auf den Digitalpakt. Er sei
auch ein Pakt für besseres Lernen und nicht nur einer für eine
bessere digitale Ausstattung von Schulen. Ohne pädagogische Konzepte
der Schulen würden Fördermittel nicht fließen. \“Der Digitalpakt zielt
also darauf ab, das Lernen insgesamt zu verbessern. Dies sollte
stärker beachtet werden – auch von Hochschulen\“, erklärte die
Ministerin.

Der Vorsitzende der Konferenz der Hochschulrektoren, Peter-Andre
Alt, hatte zuvor wegen \“gravierender Mängel\“ bei angehenden Studenten
einen \“Lernpakt\“ verlangt. Die Kritik von Alt an den Leistungen von
Abiturienten nannte der Deutsche Lehrerverband \“berechtigt\“. Im
Gespräch mit der \“NOZ\“ forderte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger
die Professoren allerdings auf, dazu Datenmaterial vorzulegen. \“Es
wäre hilfreich, zu wissen, welche Abiturienten aus welchen
Bundesländern am erfolgreichsten sind\“, sagte Meidinger. Auch wäre
eine Analyse wichtig, bei welchen Wegen zur Hochschulreife akuter
Nachbesserungsbedarf bestehe. Meidinger bestätigte aber, dass bei
einem zunehmenden Teil der Erstsemester Studienberechtigung und
Studienbefähigung auseinanderklafften. \“Das zeigen auch die hohen
Quoten an Studienabbrüchen\“, betonte er.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 19. Juni 2019.

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