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Noch teurer als im Münchner Stadtgebiet: Häuser im Umland kosten bis zu 51 Prozent mehr

Eine Analyse der Hauspreise in München und Umland
von immowelt.de zeigt: Teurer Süden und Westen: Häuser in Gräfelfing,
Hohenbrunn und Berg bis zu 51 Prozent teurer als im Münchener
Stadtgebiet / Günstige Gemeinden im Norden: Wer von Neufahrn pendelt,
spart beim Hauskauf 38 Prozent / Bis zu 64 Prozent sparen: Ab einer
Stunde Pendeldauer sind Häuser im gesamten Umland günstiger als in
der Landeshauptstadt

Ein eigenes Haus direkt in München ist für viele Kaufwillige
unerschwinglich. Sie weichen deshalb vermehrt ins Umland oder auf
Nachbarstädte aus und nehmen tägliche Pendelstrecken in die
Innenstadt in Kauf. Doch auch rund um die bayerische Landeshauptstadt
sind die Kaufpreise auf sehr hohem Niveau. In einigen Gemeinden liegt
dieses sogar deutlich über den 1.120.000 Euro, die für ein Haus in
München im Mittel verlangt werden. Das zeigt eine Analyse von
immowelt.de, für die die Kaufpreise in und um München untersucht
wurden. In Gräfelfing, das 30 Minuten westlich vor München liegt,
kosten Einfamilienhäuser im Mittel 1.695.000 Euro, das sind 51
Prozent mehr als im Stadtgebiet. Gräfelfing zählt zu den noblen
Münchener Vororten mit teils exklusiven Villengegenden. Auch
Hohenbrunn hat diesen Status mittlerweile erreicht und die Münchener
Kaufpreise überholt. Die meist freistehenden, repräsentativen Häuser
kosten dort im Mittel 1.190.000 Euro. Seit 2013 sind die Kaufpreise
dort um 86 Prozent gestiegen – vor 5 Jahren lagen sie noch deutlich
unter dem damaligen Münchener Niveau von 750.000 Euro. Der
Preisanstieg liegt vor allem an der bevorzugten Vorstadtlage
Hohenbrunns und der guten Verkehrsanbindung in die Innenstadt.

München-Umland: Sparpotenzial im Norden

Dennoch können Kaufwillige im Münchener Umland auch sparen. Wer
näher an München wohnen möchte, sollte sich allerdings genau umsehen.
Denn die Kaufpreise schwanken innerhalb der kürzeren Pendelzonen
teilweise stark. Der Süden und die Gemeinden hin zur westlich vor
München gelegene Urlaubsregion Fünf-Seen-Land sind grundsätzlich
teurer als der nördliche Umkreis. Neben Gräfelfing finden sich dort
hochpreisige Gemeinden wie Grünwald (42 Prozent teurer als München)
und Starnberg (11 Prozent teurer als München). Im Norden können
Kaufwillige sogar schon ab einer Pendeldauer von 30 Minuten viel Geld
beim Hauskauf sparen. In Neufahrn bei Freising kosten
Einfamilienhäuser im Median 690.000 Euro, das sind 38 Prozent weniger
als innerhalb Münchens.

40-Minuten-Zone: Teure Urlaubsregion – günstiger Norden

Wer sich in Freising niederlassen möchte, kann ebenso viel sparen
– muss aber 40 Minuten Fahrzeit nach München einkalkulieren. Dass
Arbeitnehmer dies gerne in Kauf nehmen, zeigen die steigenden
Pendlerzahlen. Seit 2013 fahren 21 Prozent mehr Arbeitnehmer von
Freising nach München. Die meisten Arbeitnehmer pendeln aber von
Dachau nach München – dort sind Häuser noch 30 Prozent günstiger als
in der Landeshauptstadt. In der 40-Minuten-Zone schwanken die Preise
von Gemeinde zu Gemeinde jedoch stark: Die Kleinstadt Berg liegt
westlich vor München am Starnberger See. Die meist repräsentativen
Häuser in guten Lagen kosten dort im Mittel 1.350.000 Euro, also 21
Prozent mehr als in der bayerischen Landeshauptstadt.

50-Minuten-Zone: Nördliches Umland bezahlbar und attraktiv für
Pendler

Je weiter sich Kaufwillige in Richtung Norden orientieren, desto
mehr können sie sparen. In Moosburg an der Isar, das 50 Minuten von
München entfernt liegt, zahlen Käufer aktuell nur halb so viel wie im
Stadtgebiet. Durch die direkte Lage an der A92, die Moosburg mit
München verbindet, wird die Kleinstadt für Pendler trotz der größeren
Entfernung immer attraktiver. In der 50-Minuten-Zone werden aber auch
vermehrt westlich von München gelegene Gemeinden günstiger. In
Geretsried werden Häuser im Mittel für 724.000 Euro angeboten. Die
Beliebtheit der Mittelstadt für Münchener Arbeitnehmer belegen auch
die steigenden Pendlerzahlen: 2018 waren es rund ein Fünftel mehr als
2013. Doch auch in der 50-Minuten-Zone gibt es noch Gemeinden, in
denen Häuser teurer als in München sind: In Herrsching am Ammersee
werden Objekte aktuell im Mittel für 1.460.000 Euro angeboten.

Größte Ersparnis um München ab 60 Minuten Pendeldauer

Sind München-Pendler bereit, zweimal täglich eine Fahrtzeit von
einer Stunde auf sich zu nehmen, können sie überall mit günstigeren
Kaufpreisen rechnen. Eine attraktive Option für Hauskäufer sind die
Städte Augsburg und Ingolstadt, die beide über Autobahnen und per ICE
gut an die Landeshauptstadt angebunden und daher in rund einer Stunde
erreichbar sind. In der Fuggerstadt werden Häuser für 554.000 Euro
angeboten, was gut der Hälfte dessen entspricht, was in München
fällig wird. In Ingolstadt muss man zwar mit im Median 600.000 Euro
für ein Einfamilienhaus kalkulieren, aber auch das ist eine Ersparnis
von 46 Prozent. Auch in Mittelstädten wie Rosenheim sind Immobilien
42 Prozent günstiger als in München.

Wer weniger Wert auf eine städtische Infrastruktur legt, findet in
kleineren Gemeinden günstigere Angebote für Eigenheime innerhalb der
60-Minuten-Zone um München. In Weilheim, unweit des Starnberger Sees,
werden Einfamilienhäuser für 633.000 Euro im Median angeboten. Im
Vergleich zu München können Kaufwillige so 43 Prozent sparen. Noch
günstiger wird es in nördlicher Richtung: In Manching, das rund 75
Kilometer nördlich der Landeshauptstadt vor den Toren Ingolstadts
liegt, können Eigenheim-Käufer 56 Prozent sparen. Nur wenige
Kilometer weiter, in Geisenfeld, werden Einfamilienhäuser für 399.000
Euro angeboten, das sind 64 Prozent weniger als im Stadtgebiet – die
größtmögliche Ersparnis bei den untersuchten Städten im Münchener
Umland.

Eine Grafik in druckfähiger Auflösung steht hier zum Download
bereit: http://ots.de/9zzTnJ

Ergebnistabellen zu den untersuchten Gemeinden um München können
hier heruntergeladen werden: http://ots.de/4SB16y

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise für Häuser in und um
München waren 29.500 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise
sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben
jeweils den Median der in den Jahren 2013 und 2018 angebotenen Häuser
wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die
Daten zu den Einpendlern nach München basieren auf den
Pendlerverflechtungsdaten auf Gemeindeebene der Bundesagentur für
Arbeit (Stand: 30.06.2013 und 30.06.2018). Die Pendelzeiten beruhen
auf den Daten der GfK. Erhoben wurde die durchschnittliche Zeit
zwischen dem Zentrum Münchens und den Zentren der Gemeinden im
Umland.

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unserem Pressebereich unter
https://www.immowelt-group.com/presse/pressemitteilungenkontakt.

Pressekontakt:
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Original-Content von: Immowelt AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. Juni 2019.

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Categories: Finanzen

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