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neues deutschland: MdEP Martin Schirdewan: Trotz EU-Türkei-Deals kommen monatlich 300 Flüchtlinge auf Lesbos an

Martin Schirdewan, Abgeordneter im Europäischen
Parlament für die LINKE, traf sich auf der griechischen Insel Lesbos
für zwei Tage mit Nichtregierungsorganisationen, die sowohl in der
Seenotrettung als auch in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und
besuchte die Flüchtlingslager auf der Insel. Im Gespräch mit der in
Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung \“neues deutschland\“
(Montagausgabe) bezeichnet er die Situation der Geflüchteten auf
Lesbos als \“äußerst dramatisch\“. Schirdewan berichtet zudem, dass
trotz des EU-Türkei-Deals monatlich 300 Flüchtlinge auf Lesbos
ankämen. In diesem Jahr seien in der Region offiziellen Zahlen
zufolge bereits 89 Menschen ertrunken. \“Das macht die Arbeit der
Seenotretter und -retterinnen noch immer dringend notwendig\“, so der
EU-Abgeordnete. Die Kriminalisierung der Seenotrettung und der
Flüchtlingshilfe stelle gerade vor diesem Hintergrund \“einen
unglaublichen Skandal\“ dar. Es gehe um Menschenleben und um
grundlegende Menschenrechte – \“und diejenigen, die sich darum bemühen
und darum kämpfen, dass diese Menschenrechte garantiert werden,
werden dafür noch bestraft\“.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juli 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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