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neues deutschland: Eischnellläuferin Claudia Pechstein zu möglichem Komplettausschluss der russischen Olympiamannschaft: „Schade, wenn es unschuldige Sportler trifft“

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat sich
zurückhaltend zu einem möglichen Komplettausschluss der russischen
Mannschaft von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im
Februar 2018 geäußert. „Ich fände es hart, wenn unschuldige Sportler
nicht an den Spielen teilnehmen dürften nur aufgrund solch einer
Pauschalisierung. Das wäre sehr, sehr schade. Mein Grundsatz lautet:
Jeder Sportler, der des Dopings überführt wurde, darf nicht starten.
Wer nicht überführt wurde, darf starten“, sagte Pechstein der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“
(Mittwochausgabe). Die Berlinerin war einst selbst für zwei Jahre
wegen verdächtiger Blutwerte gesperrt worden, hatte aber immer
betont, nie gedopt zu haben. Der Deutsche Olympische Sportbund sieht
sie als rehabilitiert an.

Pechstein möchte zudem, „dass jeder Sportler bei den Spielen dann
auch unter seiner Flagge antritt.“ Die russischen Läufer hätten ihr
gegenüber am vergangenen Weltcupwochenende in Stavanger gesagt, nur
unter der eigenen Flagge antreten zu wollen. Das Internationale
Olympische Komitee will am 5. Dezember entscheiden, ob Russlands Team
im Zuge der Manipulationsaffäre rund um die Spiele 2014 in Sotschi
bestraft wird. Ein Komplettausschluss ist ebenso im Gespräch wie die
Auflage, nur unter neutraler Flagge starten zu dürfen.

Claudia Pechstein startet im Februar bei ihren insgesamt 7.
Olympischen Spielen.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. November 2017.

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Categories: Sport, Vermischtes

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