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Neue Westfälische (Bielefeld): Sonderermittler im Fall Lügde: Beweise gegen Verdächtige erdrückend / Trotz schwerer Ermittlungsfehler / Verbleib der verschwundenen Beweismittel ungeklärt

Der Sonderermittler im Fall des schweren
Kindesmissbrauchs von Lügde, Kriminaldirektor Ingo Wünsch, glaubt,
dass im Strafverfahren gegen die Verdächtigen genügend Beweise
vorliegen – trotz der schweren Ermittlungsfehler der Polizei. \“Ich
bin aus kriminalfachlicher Sicht überzeugt, dass die vorliegenden
Beweise erdrückend sind\“, sagte Wünsch in einem Interview mit der in
Bielefeld erscheinenden \“Neuen Westfälischen\“ (Montagausgabe). Wünsch
räumte ein, dass der Verbleib der bei der Polizei verschwundenen
Beweismittel – es handelt sich um 155 beim Hauptverdächtigen
beschlagnahmte Datenträger – nach wie vor ungeklärt ist. Im Fall von
Kinderpornografie und Kindesmissbrauch in Bad Oeynhausen bescheinigte
Sonderermittler Wünsch der Kreispolizei professionelle und schnelle
Arbeit. \“Kritisch ist lediglich, dass das Verfahren mit Eingang im
November 2017 nicht als zu priorisieren betrieben worden ist\“, sagte
Wünsch. Die Kreispolizei Minden-Lübbecke hatte erst 16 Monate nach
den ersten Hinweisen Wohnung und Praxis des beschuldigten Kinder- und
Jugend-Physiotherapeuten durchsucht.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 14. April 2019.

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Categories: Vermischtes

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