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Neue Westfälische (Bielefeld): Kollision zweier Luftwaffen-Jets Über Sinn der Tiefflüge nachdenken Dirk-Ulrich Brüggemann

Keine Frage: Der Flugunfall mit zwei
Eurofightern der Bundeswehr ist tragisch. Ein junger Pilot hat dabei
sein Leben verloren. Alle Verantwortlichen müssen dankbar sein, dass
bei der Kollision der beiden Überschallflugzeuge nicht mehr passiert
ist. Nicht auszudenken, wenn Trümmerteile in den nahen Kindergarten
eingeschlagen wären oder ein Flugzeugwrack unkontrolliert auf einen
der vielen Campingplätze an der Mecklenburger Seenplatte gestürzt
wäre. Das Unglück bei Waren lässt aber auch Erinnerungen an den 18.
Juni 1979 aufkommen: Damals verunglückte eine Bundeswehr-Phantom im
lippischen Lage. Neben den beiden Besatzungsmitgliedern starben
damals auch noch fünf Bewohner eines Wohnhauses. Der Jagdbomber hatte
in einer Kurve an Höhe verloren und war auf das Haus gestürzt. Der
Co-Pilot und Kampfbeobachter war ein Nachbar der Bewohner des
Wohnhauses. Dem Vernehmen nach soll das Kampfflugzeug damals die
vorgeschriebene Flugroute verlassen haben. Unverständlich ist daher,
dass die Bundeswehr bereits heute erklärt, dass Tiefflüge in
Deutschland weiterhin unverzichtbar sind. Dabei ist die
Unglücksursache noch gar nicht geklärt. Und die Flugschreiber sind
noch nicht ausgewertet.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 25. Juni 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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