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Neue Fließproduktion treibt Wachstum voran – BILD

 

Die Schwarzmüller Gruppe schöpft aus der größten
Produktionsumstellung der Unternehmensgeschichte die erwarteten
Wachstumseffekte. Die Umstellung auf eine Fließproduktion ist früher
als geplant abgeschlossen worden, das Umsatzwachstum beträgt 2018
nach sechs Monaten 11 Prozent. Das gab der CEO des Unternehmens,
Roland Hartwig, heute, Donnerstag, 28. Juni, am Unternehmensstandort
in Freinberg bei Schärding bekannt. Hartwig rechnet mit einer
gewissen Verflachung des Wachstumskurses im 2. Halbjahr durch äußere
Effekte, sieht aber keinerlei Problem, die Jahresziele zu erreichen.
Das Unternehmen hatte einen Umsatz von 370 Millionen Euro und eine
Produktion von 9.300 Fahrzeugen für 2018 bekannt gegeben.

Nach sechs Monaten hält die Gruppe bei 195 Millionen Euro Umsatz,
das sind um 11 Prozent mehr als im vergangenen Jahr zu diesem
Zeitpunkt (2017: 175 Millionen Euro). Dennoch erhöht Hartwig seine
Gesamtprognose für 2018 nicht und bleibt bei den veröffentlichten 370
Millionen Euro. \“Im 2. Halbjahr werden wir voraussichtlich weniger
Umsatz generieren als im ersten. Denn der Absatz der hochwertigen
Baufahrzeuge geht saisonbedingt nach dem Sommer zurück. Auch der
Betriebsurlaub im August schlägt wie jedes Jahr zu Buche. Wir
erkennen aber hohe Wertschätzung für unsere Fahrzeuge in den
wesentlichen Märkten und sind durch die neue Produktion optimal
darauf vorbereitet, diese Chancen zu nutzen\“, betonte Hartwig.

Zwtl.: Marktstellung überall bestätigt

Nach wie vor performt die Schwarzmüller Gruppe besonders gut in
Deutschland, wo man den 2017 erreichten Marktanteil von fünf Prozent
Marktanteil 2018 halte. Damit habe man innerhalb von wenigen Jahren
den Absatz verdoppelt. In Österreich sei man weiterhin Marktführer
mit aktuell 34 Prozent, verkaufe dabei auch hier deutlich mehr
hochwertige Baufahrzeuge als früher. Unangetastet ist die
Marktführerschaft in der Schweiz (Marktanteil 20 Prozent). In Ungarn
habe man in den ersten zwei Quartalen 2018 erstmals die Spitze
erreicht.

Zwtl.: Umbau des Portfolios in der Zielgeraden

Auch im Produkt-Portfolio finden die geplanten Veränderungen
statt. Das Unternehmen will bis 2020 deutlich mehr Bau- und
Entsorgungsfahrzeuge (Kipper, Tieflader, Schubbodenfahrzeuge)
verkaufen und dafür den Anteil an Fernverkehrsfahrzeugen reduzieren.
Bei den Baufahrzeugen sei die Zielmarke von 45 Prozent schon 2017
erreicht worden, 2018 habe man bisher diesen Wert stabilisiert.

Zwtl.: 12 Produktionslinien in drei Werken

Hartwig freute sich, dass mit den aktuellen Zahlen die
Entscheidung im Frühjahr 2017 gerechtfertigt werde, die Produktion
rascher umzubauen und dafür auf höhere Umsatzzuwächse im vergangenen
Jahr zu verzichten. \“Wir können nun mit voller Kraft auf die 10.000
Fahrzeuge losgehen, die wir im Jahr 2020 herstellen und verkaufen
wollen!\“ 12 Produktionslinien sind in den drei Werken der Gruppe in
Tschechien, Ungarn und Österreich für die Fließproduktion aufgebaut
worden, wobei jeder Standort als Kompetenzzentrum funktioniert. Dafür
nehme das Unternehmen insgesamt 17 Millionen Euro in die Hand. Heuer
betragen die Investitionen dafür 8 Millionen Euro, unter anderem 1,5
Millionen Euro für eine neue Lackierstraße im Mutterwerk in Hanzing
(Freinberg bei Schärding).

Zwtl.: Jetzt kommt der digitale Leitstand

Als letzte Projektphase wird nach der Sommerpause in den drei
Werken die Sequenzierung der Fließproduktion eingeführt. Mit den
eigens für das Unternehmen entwickelten Algorithmen wird dabei
errechnet, in welcher Reihenfolge die bestellten Fahrzeuge
hergestellt werden, um eine optimale Auslastung der Ressourcen zu
gewährleisten. \“Wir produzieren auf den 12 Linien 135 Fahrzeugtypen.
Durch die hohe Vielfalt und die zahlreichen individuellen Fahrzeuge
ist es schwierig, die optimale Reihenfolge in der Fertigung
festzulegen. Das kann nur noch ein Rechner\“, erläuterte Hartwig.
Sequenzierung sei die komplexeste Art industriell zu produzieren,
aber bei einem Premiumprodukt mit vielen individuellen Komponenten
jenseits der Preisliste unumgänglich, sagte Hartwig.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Michael Prock
Prock und Prock Marktkommunikation GmbH
Pressesprecher
Rochusgasse 4, 5020 Salzburg, Österreich
E-Mail: mp@prock-prock.at, Tel.: +43.662.821155.0

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/17000/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

Original-Content von: Prock und Prock Marktkommunikation GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Juni 2018.

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Categories: Bilder, Finanzen, Vermischtes

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