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Nemetschek Group schließt drittes Quartal 2019 mit Ertragsrekord und unvermindert hohem Wachstumstempo ab

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+20,4% Umsatzwachstum auf 138,3 Mio. Euro im Q3 2019

+31,5% Wachstum der wiederkehrenden Umsätze, beschleunigt durch Subscription

+46,4% EBITDA-Wachstum auf 42,8 Mio. Euro führt zu hoher EBITDA-Marge von 30,9%

Ergebnis je Aktie verdreifacht sich auf 0,47 Euro, getrieben durch starke operative Performance und positiven Einmaleffekt aus erfolgreichem DocuWare-Verkauf

Ziele für das Gesamtjahr 2019 am oberen Ende bestätigt

Die Nemetschek Group (ISIN DE 0006452907), das zweitgrößte börsennotierte Softwareunternehmen in Deutschland, setzte im dritten Quartal ihren dynamischen Wachstumskurs mit einem Umsatzplus gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal von 20,4% fort. Deutlich überproportional zum Umsatz mit 46,4% stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), sodass sich die operative Marge (EBITDA-Marge) um mehr als fünf Prozentpunkte auf 30,9% erhöhte.

\”Nemetschek nimmt direkten Kurs auf ein weiteres Rekordjahr. Die Ergebnisse nach neun Monaten spiegeln unsere starke Positionierung entlang des gesamten Wertschöpfungsprozesses in der Bauindustrie wider, die mit einer hohen Wachstumsdynamik und erhöhter Effizienz einhergehen. Unsere Gruppe war noch nie so stark und wettbewerbsfähig wie heute\”, resümierte Patrik Heider, Sprecher des Vorstands und CFOO der Nemetschek Group.

Wesentliche Erfolgskennzahlen des Konzerns im Q3 und 9 Monate 2019

– Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal auf 138,3 Mio. Euro. Hohe organische Zuwächse von 15,7% und die starke Entwicklung der neu akquirierten Marke Spacewell führten zu einem Wachstum von 20,4% gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten nahmen die Umsätze um 22,7% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu, organisch um 17,2%.

– Mit einem Plus von 31,5% auf 76,6 Mio. Euro blieben im Q3 die wiederkehrenden Umsätze aus Softwareserviceverträgen und Subscription ein wesentlicher Wachstumstreiber. Die Neun-Monatssicht zeigte eine ähnliche Wachstumsdynamik (+33,9%).

Dazu trugen insbesondere die Umsätze aus Abo-Modellen (Subscription) bei, die im Q3 um 119,0% und in den ersten neun Monaten um 129,6% stiegen. Bei einigen Nemetschek Marken wie dRofus, RISA oder Spacewell basiert ein Großteil des Geschäfts bereits auf Subscription. Mit Maxon hat Anfang September dieses Jahres nun eine weitere Marke mit ihrem neuen Produkt-Release die strategische Ausrichtung der Nemetschek Group hin zu einem abonnement-basierten Geschäftsmodell verstärkt, das vor allem Neukunden aufgrund der wegfallenden Lizenzgebühr sehr attraktive Möglichkeiten bietet. Die steigenden Subscription-Umsätze sorgen für ein hohes Maß an Kontinuität und Planungssicherheit. Die Wachstumskraft von Nemetschek kann somit nicht mehr allein an den Lizenzverkäufen gemessen werden.

– Deutlich überproportional zum Umsatz stieg das operative Konzernergebnis (EBITDA) im Q3 um 46,4% auf 42,8 Mio. Euro. Damit sprang die EBITDA-Marge auf hohe 30,9% (Vorjahresquartal: 25,5%). In den ersten neun Monaten verbesserte sich die Marge auf 29,4% (Vorjahreszeitraum: 26,7%).

Der starke Anstieg wurde positiv durch die erstmalige Anwendung des neuen IFRS 16 für die Bilanzierung von Leasingverträgen beeinflusst. Bereinigt um diesen Effekt lag die EBITDA-Marge im Q3 mit 28,2% auch über Vorjahr und in den ersten neun Monaten auf Vorjahresniveau (26,7%).

– Der Quartalsüberschuss verdreifachte sich nahezu im Q3 durch das starke operative Geschäft und einen positiven Einmaleffekt aus dem erfolgreichen Verkauf der nicht-strategischen Beteiligung an DocuWare von 18,2 Mio. Euro auf 54,0 Mio. Euro. Der Ertrag aus dem DocuWare-Verkauf in Höhe von 29,9 Mio. Euro ist im Finanzergebnis abgebildet. Das Ergebnis je Aktie sprang demnach von 0,16 Euro auf 0,47 Euro. Bereinigt um den positiven Einmaleffekt ergibt sich ein Quartalsüberschuss von 24,1 Mio. Euro (+32,4%), bzw. ein Ergebnis je Aktie von 0,21 Euro. Auf Neun-Monatssicht konnte der Periodenüberschuss um 81,3% auf 95,4 Mio. Euro gesteigert werden, was einem Ergebnis je Aktie von 0,83 Euro entspricht (Vorjahr: 0,46 Euro).

Highlights der Segmente im Q3 und in den ersten neun Monaten 2019

– Das Segment Bauen bleibt weiterhin Wachstumstreiber der Nemetschek Group mit einem Umsatzanstieg im Q3 von 25,2% und von 27,9% in den ersten neun Monaten. Der dazu deutlich überproportionale Anstieg im EBITDA (Q3: +76,3%, 9M: +51,7%) führte zu Spitzenmargen in diesem Segment von 32,0% in Q3 bzw. 32,7% auf Neun-Monatssicht.

– Das Segment Planen verzeichnete ein Wachstum von 9,8% im Q3 und 11,3% auf Neun-Monatssicht. Überproportional stieg das EBITDA um 33,6% im Q3, sodass die EBITDA-Marge 31,4% erreichte (Vorjahresquartal: 25,8%) bzw. in den ersten neun Monaten auf 29,0% stieg (Vorjahreszeitraum: 24,9%).

– Das Segment Nutzen wurde deutlich durch die Akquisition der Marke Spacewell gestärkt (Erstkonsolidierung ab September 2018). Die Umsätze im Q3 summierten sich durch das organische Wachstum und den starken Beitrag von Spacewell von 3,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 9,7 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz auf 27,2 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahreszeitraum: 7,7 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag im Q3 bei 23,1%. In der Marge für die ersten drei Quartale von 12,6% spiegeln sich die Akquisitionskosten von 1,5 Mio. Euro für den Erwerb der Marke Axxerion aus dem ersten Quartal wider. Bereinigt um Akquisitionskosten erreichte die EBITDA-Marge 18,1%.

– Im Segment Media & Entertainment wurde ein starkes Wachstum bei gleichzeitiger Umstellung auf Subscriptionsmodelle erzielt. Die Umstellung auf Subscription wurde Ende des dritten Quartals vorgenommen und hat zum höchsten Septemberergebnis in der Segmentgeschichte beigetragen. Die Erlöse nahmen durch organische Zuwächse und den Beitrag der akquirierten Redshift um 26,0% im Q3 und 24,3% in den ersten neun Monaten zu. Die EBITDA-Marge der ersten neun Monate lag aufgrund der Akquisitions- und Integrationskosten von Redshift sowie Umstellungskosten auf Subscription bei 35,1% (Vorjahreszeitraum: 41,9%).

Ziele für das Gesamtjahr 2019 am oberen Ende erwartet Aufgrund der starken Entwicklung in den ersten neun Monaten geht der Vorstand davon aus, die bisherigen wirtschaftlichen Ziele für das Gesamtjahr 2019 sowohl beim Umsatz als auch bei der EBITDA-Marge komfortabel zu erreichen. Der Konzernumsatz wird damit am oberen Ende der kommunizierten Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro erwartet, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 17% bis 19% entspricht.

Die EBITDA-Marge inklusive der Effekte aus der Umstellung auf den neuen Leasingstandard IFRS 16* sieht der Vorstand am oberen Ende der Zielspanne von 27% und 29%.  

*Erstmals zu berücksichtigen ist ab dem 1. Januar 2019 der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16, demzufolge Leasingverhältnisse jedweder Art (Operate Leasing und Finance Leasing) grundsätzlich bilanzwirksam darzustellen sind. Die Nemetschek Group rechnet durch diese Reform auf Ebene des EBITDA mit einem positiven Effekt von rund 14 bis 15 Mio. Euro. Die Nemetschek Group wird in den Quartalen detailliert die Effekte aus IFRS 16 auf das EBITDA darstellen.

Die Nemetschek Group ist Vorreiter für die digitale Transformation in der AEC-Industrie. Als weltweit einzige Unternehmensgruppe deckt Nemetschek mit ihren Softwarelösungen den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten ab und führt ihre Kunden in die Zukunft der Digitalisierung. Mit ihren intelligenten Softwarelösungen erhöht die Nemetschek Group die Qualität im Bauprozess und verbessert den digitalen Workflow aller am Bauprozess Beteiligten. Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz von offenen Standards (Open BIM). Die innovativen Lösungen der 16 Marken in den vier kundenorientierten Divisions werden weltweit von mehr als fünf Millionen Nutzern eingesetzt. Gegründet von Prof. Georg Nemetschek im Jahre 1963, beschäftigt die Nemetschek Group heute mehr als 2.800 Experten. Das seit 1999 börsengelistete und im MDAX und TecDAX notierte Unternehmen erzielte 2018 einen Umsatz in Höhe von 461,3 Mio. Euro und ein EBITDA von 121,3 Mio. Euro.

Posted by on 31. Oktober 2019.

Categories: Finanzen

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