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National Geographic Society – Campaign for Nature-Vertreter treten Nationen in Kanada bei, um ehrgeizige globale Agenda für die Natur voranzutreiben

Mit nur noch 18 Monaten bis zum
Treffen der Staats- und Regierungschef in China, um eine Vereinbarung
zur Reduzierung des Verlusts an Artenvielfalt abzuschließen, das
historische Aussterben von Wildtieren zu reduzieren, die Auswirkungen
des Klimawandels zu mildern und die letzten naturbelassenen Gebiete
des Planeten zu schützen, kommen heute und morgen Regierungs- und
Nichtregierungsorganisationen aus mehr als zwölf Nationen in Montreal
zusammen, um ein ehrgeiziges globales Abkommen für die Natur
voranzutreiben.

Der von der kanadischen Regierung veranstaltete Nature Champions
Summit wird die Voraussetzungen für Oktober 2020 schaffen, wenn sich
die politischen Entscheidungsträger in Kunming, China, auf der
\“Convention on Biological Diversity Conference of Parties\“ treffen,
um eine globale Artenvielfaltspolitik für das nächste Jahrzehnt
festzulegen. Das Treffen findet am Tag nach der Meldung der Agence
France-Presse (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=409036
3405&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D24
45248-1%26h%3D1280822377%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.yahoo.com%252F
news%252Fone-million-species-risk-extinction-due-humans-draft-1314071
74.html%253Fguccounter%253D1%2526guce_referrer%253DaHR0cHM6Ly90LmNvL3
hRazM4emR0QVA%2526guce_referrer_sig%253DAQAAAD5rH1R0-4onPBRMwD2TgNX7-
IONUa0yuBuTQ5hvfA4bRVMJoZSD8jnME2LcQ7Tsrkll-f6mHJ8S8oNgDwVf9wNKUc_ibb
5LWJwDOQteeKivI8poTJnRuRoRcQ8CM3PYQbLOWKoTdoT5ts60QClwZrTP-NfEV7FtYuQ
C5MXXwuVB%26a%3DAgence%2BFrance-Presse&a=Agence+France-Presse) (AFP)
statt, dass die endgültige Studie zum Zustand der Artenvielfalt, die
voraussichtlich von der \“Intergovernmental Science-Policy Platform on
Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES)\“ herausgegeben wird,
feststellen wird, dass der Verlust der Natur und die anhaltende Krise
des Artensterbens noch schlimmer ist als bisher bekannt war.

\“Die Wissenschaft sagt ganz deutlich: Die Nationen müssen das
Tempo und den Umfang zum Schutz des Planeten rasch beschleunigen,
bevor es zu spät ist\“, so Brian O\’\’\’\’Donnell, Director of the Campaign
for Nature, der diese Woche am Gipfel teilnehmen wird. \“Nur durch den
Schutz von wesentlich mehr Land und Gewässern können wir die Natur
für Milliarden von Menschen schützen, die auf gesunde und
funktionierende Naturräume angewiesen sind.\“

Regierungsvertreter unter anderem aus Chile, China, Costa Rica,
Deutschland, Norwegen und dem Vereinigten Königreich werden sich
diese Woche in Montreal der kanadischen Regierung anschließen. Der
hochrangige Gipfel reflektiert die erneute Dringlichkeit für die
Entwicklung neuer, mutiger und erreichbarer Ziele, um mehr Land- und
Ozeangebiete weltweit zu schützen. Wie der Philantrop Hansjörg Wyss,
der 1 Milliarde USD für den Naturschutz bereitgestellt hat, in einer
Kolumne erörterte, die am Montag im Toronto Star (https://c212.net/c/
link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=2396066432&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%
2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D2826719611%26u%3Dhtt
ps%253A%252F%252Fwww.thestar.com%252Fopinion%252Fcontributors%252F201
9%252F04%252F22%252Fto-save-nature-world-leaders-should-look-to-canad
as-leadership.html%26a%3DToronto%2BStar&a=Toronto+Star)
veröffentlicht wurde, ist der Gipfel eine wichtige Gelegenheit für
die Nationen, konkrete Strategien zum Schutz des Lebens auf der Erde
zu diskutieren.

Der Event wird sich besonders auf zwei Bereiche konzentrieren, die
für den Erfolg einer ehrgeizigen globalen Agenda für die Natur
entscheidend sind: die Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen und
deren Leitung durch die einheimische Bevölkerung.

Für den effektiven Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und
Ozeanmassen dieses Planeten muss die globale Gemeinschaft die
Ressourcen für die Verwaltung von Parks, Meeresschutzgebieten,
Wildtierschutzgebieten und anderen Schutzgebieten bereitstellen.
Ressourcen sind für die Planung, Überwachung, Festlegung und
Kontrolle der Schutzgebiete erforderlich.

Der zweite Schwerpunkt in dieser Woche liegt auf der Bedeutung der
Priorisierung des von Einheimischen geführten Naturschutzes. Obwohl
indigene Gemeinden weniger als 5 Prozent der Weltbevölkerung
betragen, verwalten oder halten sie Landbesitz von über 25% der
Landfläche des Planeten, die 80 Prozent (https://c212.net/c/link/?t=0
&l=de&o=2445248-1&h=3935691227&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F
%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1462293846%26u%3Dhttps%253A%2
52F%252Fwww.nationalgeographic.com%252Fenvironment%252F2018%252F11%25
2Fcan-indigenous-land-stewardship-protect-biodiversity-%252F%26a%3D80
%2Bpercent%2B&a=80+Prozent) der Vielfalt an Pflanzen und Tieren
ausmachen. Nur wenn die Souveränität dieser Gemeinden gewahrt bleibt
und sie befähigt werden, ihr Land und ihre Gewässer zu schützen,
können Nationen erfolgreichen Naturschutz in dem Maße leisten, wie er
für Wildtiere und naturbelassene Gegenden erforderlich ist.

Um die Flut des Naturverlusts einzudämmen, schließt sich eine
wachsende Koalition aus Wissenschaftlern, indigenen Gruppen,
Regierungschefs, Umweltschutzgruppen, Wirtschaftsführern und
Philantropen zusammen mit dem Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent
des Planeten zu schützen. Erst letzte Woche haben mehr als 75 Gruppen
(https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=188321787&u=https%3A
%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1
680852694%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.globaldealfornature.org%252Fp
etition%252Fen%252F%26a%3Dmore%2Bthan%2B75%2Bgroups&a=mehr+als+75+Gru
ppen) dieses Ziel befürwortet, und 19 der weltweit führenden
Wissenschaftler haben eine Studie in Science Advances (https://c212.n
et/c/link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=82182968&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2
Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1233916833%26u%3D
https%253A%252F%252Fadvances.sciencemag.org%252Fcontent%252F5%252F4%2
52Feaaw2869%26a%3DScience%2BAdvances&a=Science+Advances)
veröffentlicht, um anhand wissenschaftlicher Daten für den Schutz der
Erde zu plädieren

\“Die Wissenschaft zeigt eindeutig: Wir müssen mindestens 30
Prozent des Planeten innerhalb des nächsten Jahrzehnts schützen\“, so
Dr. Enric Sala, a National Geographic-Explorer-in-Residence und einer
der Autoren der Studie, der ebenfalls an dem Treffen diese Woche
teilnehmen wird. \“Was wir jetzt brauchen, ist politische Führung, um
die Natur zu retten, die uns den Sauerstoff gibt, den wir atmen, die
Nahrung, die wir essen und das saubere Wasser, das wir trinken.\“

Wissenschaftler haben gezeigt, dass der aktuelle Zustand der Natur
ziemlich düster aussieht. Unser Planet verliert die wilde Tierwelt
1.000 Mal (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=315715141
9&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D24452
48-1%26h%3D172884959%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.ncbi.nlm.nih.gov%2
52Fpubmed%252F25159086%26a%3D1%252C000%2Btimes%2B&a=1.000+Mal+)schnel
ler als zu jedem anderen Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit,
und das Problem wird immer schlimmer, nicht besser. Riesige
Artenmengen sind bereits vom Aussterben bedroht, darunter (https://c2
12.net/c/link/?t=0&l=de&o=2445248-1&h=1194726604&u=https%3A%2F%2Fc212
.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1060256645%
26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.iucnredlist.org%252Fresources%252Fsumma
ry-statistics%26a%3Dincluding&a=darunter) 14 Prozent der Vögel, 25
Prozent der Säugetiere und 40 Prozent der Amphibien.

Die Folgen des rapiden Naturverlustes sind spürbar in den
Gemeinden. Umweltverschmutzung, Überfischung und invasive Arten
bedrohen die Lebensgrundlagen der Menschen. Die Zerstörung von
Wäldern und Feuchtgebieten verschlechtert die lokale Luftqualität und
erhöht die Anfälligkeit für Orkane, Überschwemmungen und andere
Naturkatastrophen. Der Verlust von Bestäubern zwingt einige
Gemeinden, für die manuelle Bestäubung (https://c212.net/c/link/?t=0&
l=de&o=2445248-1&h=596734671&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3
Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D250446055%26u%3Dhttps%253A%252F
%252Fwww.ishs.org%252Fishs-article%252F561_32%26a%3Dpay%2Bto%2Bpollin
ate&a=Best%C3%A4ubung) ihrer Pflanzen zu bezahlen. Im Gegenzug sind
Kinder, die in geschützten Gebieten leben (https://c212.net/c/link/?t
=0&l=de&o=2445248-1&h=1323619629&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%
2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D3269786949%26u%3Dhttps%253A
%252F%252Fwww.nationalgeographic.com%252Fenvironment%252F2019%252F04%
252Fchildren-living-near-national-parks-are-healthier-prosperous%252F
%26a%3Dchildren%2Bwho%2Blive%2Bnext%2Bto%2Bprotected%2Bareas&a=Kinder
%2C+die+in+gesch%C3%BCtzten+Gebieten+leben) gesünder und stehen
wirtschaftlich besser da.

Wie Hansjörg Wyss in der Kolumne (https://c212.net/c/link/?t=0&l=d
e&o=2445248-1&h=3332770498&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft
%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D3368747295%26u%3Dhttps%253A%252F%
252Fwww.thestar.com%252Fopinion%252Fcontributors%252F2019%252F04%252F
22%252Fto-save-nature-world-leaders-should-look-to-canadas-leadership
.html%26a%3Dop-ed&a=Kolumne) dieser Woche schreibt:

\“Der Schutz der Natur verlangt von uns allen über Grenzen,
Generationen und Kulturen hinweg, dass wir zusammenzuarbeiten. Der
Nature Champions Summit dieser Woche bietet eine einmalige
Gelegenheit, einen ehrgeizigen gemeinsamen Weg zum Schutz der Natur
für alle Lebewesen aufzuzeigen.\“

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/876566/National_Geographic
_Baffin_Island.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/876674/Wyss_Logo.jpg

Pressekontakt:
Fae Jencks
202-807-3921
fjencks@ngs.org

Original-Content von: National Geographic Society, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 25. April 2019.

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Categories: Vermischtes

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