Nachhaltigkeit in der Küche: Die Werte von g.U.-Käse

Während in den letzten Jahren das Thema Nachhaltigkeit vor allem in Bezug auf die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung immer mehr die täglichen Entscheidungen in der Küche bestimmt haben, äußert sich heute dieses Bewusstsein auch in einer zunehmend aufmerksamen Auswahl der Produkte. Bei den wesentlich besser informierten Verbrauchern stellt g.U.-Käse (geschützte Ursprungsbezeichnung) ein konkretes Beispiel von Gleichgewicht zwischen zertifizierter Qualität, Erhalt der Traditionen und Wertschätzung des Herstellungsgebiets dar, da es sich um Produkte handelt, die eng an ihre Region gebunden und das Ergebnis einer geregelten Herstellungsweise sowie einer streng überwachten Produktionskette sind.
Die Produktionsvorgaben für g.U.-Produkte gewährleisten eine starke Bindung an das geografische Ursprungsgebiet, fördern den Einsatz von lokalen Rohstoffen und reduzieren zudem die Umweltbelastung durch die Vermeidung langer Transportwege. Des Weiteren trägt dieses Produktionsmodell zum Schutz der Biodiversität sowie zur Erhaltung ländlicher Kulturlandschaften und traditioneller Käseproduktion bei. Außerdem bleibt auf diese Weise ein landwirtschafts- und ernährungswirtschaftliches Modell erhalten, das vor allem auf Qualität und nicht auf Quantität ausgerichtet ist.
In der Küche bedeutet dies bewusstere Zubereitungen, sorgfältigere Planung der Gerichte und kreativere Verwertung von Resten. Dank ihrer hochwertigen Qualität und ihrem einzigartigen Geschmack machen es die g.U.-Käsesorten möglich, auch kleine Mengen ins rechte Licht zu rücken und dadurchdie Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, ohne dass dabei auf Geschmack verzichtet werden muss. Genau das haben folgende Influencer unter Beweis gestellt: @lukasgrett mit Gnocchi aus dem Ofen und einer aus Rinde von Parmigiano Reggiano g.U. hergestellten Sauce. Dieses Rezept macht deutlich,wie man aus Käserinde, die sonst als Abfall angesehen wird, ein leckeres Gericht zaubern kann. Auch @marcelfulsche bereitete leckere Knödel mit einer Käsesauce aus Resten von Asiago g.U. und Provolone Valpadana g.U. zu, während man auf dem Instagram-Profil @eat_drink_enjoylife das Rezept für ein leckeres Brandteiggebäck aus altbackenem Brot, Milch, Eiern und Grana Padano g.U. entdecken kann, das in der Heißluftfritteuse zubereitet wird. Durch diese Zubereitungsart kann man trockenes Brot weiterverwenden und gleichzeitig Energie sparen. Doch es gab nicht nur g.U.-Käse,sondern auch andere Milchprodukte als Zutaten nachhaltiger und auf die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ausgerichteter Rezepte, wie zum Beispiel das von @heyfoodsister, die aus alten Äpfeln und Joghurt einen leckeren Kuchen gebacken hat, oder von @nicestthingsblog, die ein Tiramisù ausKaki, Mascarpone und überreifem Obst präsentiert hat.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts\“Think Milk Taste Europe, Be Smart\“, das vom Milch- und Molkereisektor der Alleanza delle Cooperative Italiane gefördert, von Confcooperative umgesetzt und von der Europäischen Kommission kofinanziert wird. Sie wird heute durch eine medienübergreifende Kommunikation vermittelt, in der soziale Plattformen eine zentrale Rolle bei der Sensibilisierung und Information der Verbraucher spielen.
Categories: Allgemein
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