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Nachhaltiger Fischfang, Kreislaufwirtschaft und Erhalt der Biodiversität: KfW unterstützt den Sustainable Ocean Fund

– Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung
– Küstenschutz als Geschäftsmodell: Mobilisierung von
Privatkapital durch kleine und mittlere Unternehmen
– Weniger Plastikmüll in den Ozeanen

Heute hat die KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Treuhandbeteiligung am Sustainable
Ocean Fund (SOF) in Höhe von 25 Mio. EUR für die Karibik unterzeichnet. Der
Fonds investiert in kleine und mittlere Unternehmen, die nachhaltige Fischerei
betreiben, sich für den Erhalt der marinen und küstennahen Ökosysteme einsetzen
sowie Müll recyceln und damit die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik mittels
Kreislaufwirtschaft verringern.

Die Folgen des Klimawandels, der Umweltverschmutzung und die wenig nachhaltige
Bewirtschaftung der Meere führen zu einem Verlust der Biodiversität in der
Karibik. Diese und eine starke Überfischung erschweren das Leben der lokalen
Bevölkerung, weil die Einnahmen aus der Fischerei sinken. Zudem stellen die
abnehmenden Fischbestände ein Problem für die zunehmende weltweite Nachfrage
nach Fisch und Meeresfrüchten dar. Es gilt daher, zum einen die Überfischung der
Meere einzudämmen und die weltweite Ernährungssicherung durch effizientere
Fischfangmethoden sicherzustellen. Zum anderen hilft eine verbesserte Verwaltung
und Kontrolle von Küsten- und Meeresschutzgebieten dabei, den Mülleintrag aus
diesen Gebieten heraus ins Meer zu verringern und unter anderem auch die
Mangrovenwälder zu schützen, die ein bedeutender CO2-Speicher sind. In der Folge
der vom SOF geförderten Maßnahmen ergeben sich neue Einkommensperspektiven für
die lokale Bevölkerung aus zertifiziertem Fischfang, nachhaltigem Tourismus und
anderen Bereichen der \“Blue Economy\“.

\“Die KfW unterstützt den Ansatz der sogenannten \’\’\’\’Blue Economy\’\’\’\‘, der durch
innovative Finanzinstrumente wie den Sustainable Ocean Fund privates Kapital zum
Schutz der Ökosysteme der Erde mobilisiert und gleichzeitig Arbeitsplätze
schafft. Der Arten- und Küstenschutz wird dabei für viele kleine und mittlere
Privatunternehmen als Geschäftsmodell interessant\“, sagte Prof. Dr. Joachim
Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Die KfW fungiert durch ihre Beteiligung am Sustainable Ocean Fund als sogenannte
Ankerinvestorin, um weitere Ko-Investoren für den Fonds zu mobilisieren. Dieser
strebt ein Gesamtvolumen von bis zu 150 Mio. USD an (die bisherigen
Investorenzusagen belaufen sich auf 50 Mio. USD). Investiert werden soll in
erster Linie in kleine und mittlere Unternehmen in der Karibik (40%), aber auch
in Afrika (30%) sowie in Asien und den Pazifikanrainerstaaten (30%). Die Mittel
des BMZ sollen speziell für Investitionen in der Karibik eingesetzt werden. Die
Projekte stellen einen Beitrag zur 2018 von den europäischen Entwicklungsbanken
KfW, Europäische Investitionsbank (EIB) und Agence Française de Développement
(AFD) ins Leben gerufenen Clean Ocean Initiative dar. Deren Ziel ist es, bis
2023 die Verschmutzung der Weltmeere mit Abfällen, insbesondere mit Plastikmüll,
zu reduzieren.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie
unter: www.kfw-entwicklungsbank.de.

Weitere Informationen zur Clean Oceans Initiative finden Sie unter:
https://www.kfw.de/stories/dossier-plastikmuell.html

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poehtig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Oktober 2019.

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