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Nachhaltig weihnachtet es sehr! – Nachhaltige undökologisch angebaute Christbäume aus der Region (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag: Eine der schönsten Familientraditionen steht wieder an, denn Weihnachten rückt näher und damit auch der Kauf des Christ-/Weihnachtsbaums. 28 Millionen Bäume werden hierzulande jedes Jahr verkauft. Viele davon kommen von großen Plantagen aus zum Beispiel Dänemark oder anderen Nachbarländern, wurden mit Pestiziden behandelt und müssen nach Deutschland transportiert werden. Andere kommen zwar aus Deutschland, sind aber auch nicht frei von Chemie. Eine Alternative sind ökologisch und nachhaltig angebaute Christ-/Weihnachtsbäume nach den Richtlinien des bayerischen Bio-Siegels – wie das zum Beispiel auf dem Gut Mergenthau in der Nähe von Augsburg gemacht wird. Helke Michael berichtet.

Sprecherin: Auf dem Gut Mergenthau findet man BIO-Weihnachtsbäume in unterschiedlichsten Größen. Zwischen den Bäumen wachsen Blühpflanzen und Gräser in einer großen Artenvielfalt. Damit die 15 Zentimeter hohen Setzlinge zu stattlichen Tannen werden, sind viel Handarbeit und Einfallsreichtum gefragt.

O-Ton 1 (Ulrich Resele, 25 Sek.): \“Bei uns läuft alles ohne Chemie, keine Herbizide, keine Fungizide, keine Pestizide und natürlich auch keine Kunstdünger. Düngung machen wir rein über Pferde- und Schafsmist. Bei uns kriegt jeder Baum einen kleinen Schutzbügel – ein kleiner Eisenbügel. Und somit können wir mit eigenkonstruierten Maschinen die Bäume freimähen. Da kommen natürlich auch unsere Schafe, die leisten da auch ihre Arbeit. Wir haben Shropshire-Schafe. Und der Vorteil von diesen Schafen ist, dass sie Tannen nicht anfressen, wenn man sie richtig füttert und richtig führt.\“

Sprecherin: Erklärt Forstwirt Ulrich Resele, der seit 20 Jahren auf dem Gut arbeitet. Schädlingen wie der Tannentrieblaus geht\’\’\’\’s mit ganz normaler Molke an den Kragen.

O-Ton 2 (Ulrich Resele, 9 Sek.): \“Die Milchsäure hindert die Laus am Häuten und somit kann die Laus sich nicht weiterentwickeln und der Schädling ist zwar da, aber er kann sich nicht vermehren und mit den paar Läusen kommen wir schon zurecht.\“

Sprecherin: In diesem Jahr tragen die Bäume, die man hier kaufen kann, zum ersten Mal auch das weiß-blaue Bayerische Bio-Siegel. Nachhaltigkeit ist auf Gut Mergenthau aber schon immer wichtig.

O-Ton 3 (Ulrich Resele, 27 Sek.): \“Wir haben hier komplett unsere eigene Versorgung. Das heißt, wir haben unser eigenes Wasser und somit ist die Ressource Boden ganz wichtig und wenn man das schützen will, verzichtet man auf schädigende Einflüsse und deswegen haben wir gesagt: \’\’\’\’Okay, wir stellen den ganzen Betrieb auf biologische, ökologische Bewirtschaftung um. Seit diesem Jahr haben wir das Bayrische BIO-Siegel mit dabei. Der Verbraucher soll sehen, dass der Baum nicht weit gefahren wurde, dass es einfach ein Produkt ist aus der Region für die Region. Und da ist das Bayrische BIO-Siegel, denke ich, sehr, sehr gut.\“

Sprecherin: Teurer als vom Baumarkt sind die BIO-Weihnachtsbäume übrigens nicht. Pro Meter kostet ein Baum von Gut Mergenthau zwischen 18 und 25 Euro.

Abmoderationsvorschlag: Auch in diesem Jahr werden wieder rund 28 Millionen Christ-/Weihnachtsbäume in den deutschen Wohnzimmern stehen und für eine gemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Wie wäre es denn mal in diesem Jahr mit einem Bio-Weihnachtsbaum aus der Region? Der ist frei von Pestiziden und Mineraldüngern und hat auch keine langen Transportwege hinter sich. Was die Produkte mit dem Bayerischen Bio-Siegel ausmacht, können Sie auch im Internet nachlesen unter biosiegel.bayern.

Pressekontakt:

Nicole Thiel
modem conclusa gmbh
Jutastraße 5 | 80636 München
T. +49 89 746308 – 32 F. +49 89 746308 – 49
mailto:Thiel@modemconclusa.de
http://www.modemconclusa.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/147883/4769528
OTS: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.
– LVÖ

Original-Content von: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. – LVÖ, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. November 2020.

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