Nach tödlicher Attacke in Regionalbahn: EVG fordert Doppelbesetzung im Zugbegleitdienst / Eisenbahngewerkschaft:\“Die Respektlosigkeit hat stark zugenommen\“

\“Was da passiert ist, ist selten – aber heftigeÜbergriffe sind kein Einzelfall\“, heißt es weiter. Die Zahl der Angriffe auf Zugbegleiter sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.
Ein zentrales Problem sieht die Gewerkschaft im Personalmangel – insbesondere im Regionalverkehr.\“Viele Züge sind mit nur einem einzigen Zugbegleiter unterwegs. Was soll der oder die alleine machen, wenn es zu einer Eskalation kommt?\“, sagte er noz. Die Ursache dafür sieht die EVG in den Ausschreibungen durch die Bundesländer: Oft gewinne der günstigste Anbieter – gespart werde dann meist beim Personal.
Die Gewerkschaft fordert deshalb eine Rückkehr zur Doppelbesetzung im Zugbegleitdienst:\“Nahverkehr ist Teil deröffentlichen Daseinsvorsorge. Es geht um Sicherheit – für Personal wie für Fahrgäste. Es ist unverständlich, warum die Politik glaubt, dass man daran sparen kann.\“
Die EVG ist die größte Branchengewerkschaft und vertritt mehr als 180.000 Mitglieder, darunter große Teile des Begleitpersonals.
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