Nächstes Hochhaus-Projekt in Köln gescheitert – Vermögensverwalter verzichtet auf 103 Meter hohe Zentrale in Köln-Deutz

Zu den Gründen für den Stopp der Pläne von Flossbach von Storch hieß es, dass sich die Rahmenbedingungen mittlerweile verändert hätten. Die weltweiten Risiken hätten möglicherweise Auswirkungen auch auf die Aktienmärkte. Der Vermögensverwalter betreut rund 70 Milliarden Euro vonPrivatkunden und institutionellen Investoren, die meisten der rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen aktuell im Köln-Turm im Mediapark. Für das Unternehmen hätte eine dreistellige Millionen-Euro-Investition ein erhebliches Risiko dargestellt. Eigentlich sollte das neue Hochhaus etwa 2029 stehen.
Hochhaus-Bauten in Köln sind wegen des Doms (157 Meter) besonders sensibel: Schon in der Vergangenheit hatten entsprechende Pläne für viel Streit gesorgt, als in Deutz neue Gebäude errichtet werden sollten. Der Dom stand deshalb von 2004 bis 2006 sogar auf der Roten Liste der gefährdeten Welterbegüterder Unesco. Erst als die Stadt von den Plänen abrückte, verschwand der Dom von der Liste.
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