Multinationales maritimes Manöver Mjølner 2026 in Nordnorwegen beginnt

Rund 2.500 Soldatinnen und Soldaten aus Norwegen, Belgien, Dänemark, Niederlande und Deutschland nehmen an dem Manöver teil. Schweden und Litauen begleiten die Übung als Beobachter. Insgesamt sind acht Schiffe der beteiligten Nationen sowie Kräfte der norwegischen Streitkräfte eingebunden.
Für die Deutsche Marine sind die Fregatten\“Sachsen-Anhalt\“und\“Hamburg\“, der Einsatzgruppenversorger\“Bonn\“sowie die Korvetten\“Braunschweig\“und\“Erfurt\“beteiligt. Des Weiteren nehmen die norwegische Fregatte\“Fridtjof Nansen\“und die dänischen Fregatten\“Iver Huitfeldt\“und\“Absalon\“am Manöver teil.
Im Mittelpunkt von Mjølner 2026 steht die Ausbildung unter realistischen Einsatzbedingungen. Über mehrere Tage hinweg wird im durchgehenden 24-Stunden-Betrieb auf See und an Land trainiert. Ziel ist es, Abläufe unter Zeitdruck zu festigen, die Zusammenarbeit der Partner weiter zu stärken und die Einsatzfähigkeit auch unter hoher Belastung sicherzustellen. Teile der Übung erfolgen im Rahmen taktischer Schießvorhaben mit begrenzter öffentlicher Darstellung.
Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen gewinnt die enge Zusammenarbeit der europäischen und NATO-Partner weiter an Bedeutung. Insbesondere die Nordflanke stellt einen strategisch wichtigen Raum dar, dessen Schutz und Überwachung im engen Zusammenwirken gewährleistet werden.
Mjølner 2026 steht damit für gemeinsame Verantwortung, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Sicherheit in Europa und transatlantischen Raum aktiv zu gewährleisten.
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