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Mobilfunkstrahlung ist kein Grund zur Sorge

?Endlich eine sachliche Analyse statt Panikmache?, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Wissenschaftlich gibt es keinen Anlass zur Sorge durch die Nutzung von Handys. Dies ist das Ergebnis einer detaillierten Untersuchung von Stiftung Warentest*, die alle Studien zu den möglichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf den Menschen untersucht und mit Experten bewertet hat. Auch der neue Mobilfunkstandard 5G werde daran nichts ändern.

?Diese wichtige Untersuchung kommt zur richtigen Zeit?, betont Grützner: ?Aktuell stößt der geplante Ausbau von Mobilfunkmasten in vielen Kommunen auf Bedenken. Die Angst der Bürger vor möglichen Gesundheitsgefahren durch Strahlung ist groß ? zum Glück aber unbegründet, wie die Analysen zeigen.? Vielmehr zeige die Studie sogar, dass gerade ein gut ausgebautes Netz von Mobilmasten die Sendeleistung der einzelnen Handys reduziere. ?Je schlechter das Netz, desto stärker muss die Funkverbindung des Handys sein?, so der VATM-Geschäftsführer. Zudem trage die Mobilfunkstrahlung nur einen Bruchteil zu der ohnehin vorhandenen Strahlung bei, denen die Menschen heute ausgesetzt seien. Eine weitere deutliche Reduzierung von Strahlung gerade unmittelbar am Kopf ist durch die Verwendung von Kopfhörern, die ohnehin von vielen Vieltelefonierern gerne genutzt werden, leicht möglich.

?5G ist der Schlüssel für eine Vielzahl neuer technologischer Möglichkeiten, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar sein wird, von Smart Cars über Smart Energy bis zur gesamten vernetzten Welt der Dinge. Ohne 5G werden selbst eine Energiewende und zentrale Klimaschutz-Ziele nicht zu realisieren sein?, erläutert Grützner. ?Panikmache sollte in unserem Land wichtige Zukunftsinnovationen und Investitionen nicht verhindern.?   

D em VATM gehören die größten deutschen Telekommunikationsunternehmen an, insgesamt rund 120 auch regional anbietende Netzbetreiber, Diensteanbieter aber auch Zulieferunternehmen. Die VATMMitgliedsunternehmen versorgen 80 Prozent aller Festnetzkunden und nahezu alle Mobilfunkkunden außerhalb der Telekom. Seit der Marktöffnung im Jahr 1998 haben die Wettbewerber im Festnetz- und Mobilfunkbereich Investitionen in Höhe von rund 78 Mrd. ? vorgenommen. Sie investieren auch am stärksten in den zukunftssicheren Glasfaserausbau direkt bis in die Häuser. 90 Prozent der angeschlossenen Kunden nutzen die gigabitfähigen Netze der Wettbewerber.

Posted by on 29. August 2019.

Categories: Telekommunikation

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