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Mittels Bonding-Psychotherapie Zugang zur eigenen Gefühlswelt wiederfinden, Selbstwert steigern und sichere Bindungen spüren (FOTO)

 


Keiner kann die Zeit zurückdrehen, um schlechte
Beziehungserfahrungen, vor allem aus der Kindheit, ungeschehen zu
machen. Negative Glaubenssätze wie \“Ein Junge weint nicht\“ oder \“Du
genügst nicht\“ können auch in der Gegenwart oder im Erwachsenenalter
noch überwunden werden. Eine Bonding-Psychoherapie ermöglicht es,
Vertrauen in andere neu zu lernen. Ursprünglich als Gruppentherapie
entwickelt, wurde Bonding mittlerweile auch in Einzeltherapieformen
überführt. Die Methode unterstützt Klienten, sich anderen Menschen
wieder zu öffnen und durch positive Erfahrungen im Miteinander sowie
durch Berührungen Heilung zu erfahren. Ziel der erfolgreichen
Methode, die in den 1960er Jahren von dem US-amerikanischen
Psychiater Daniel Casriel eingeführt wurde, ist dem Alltag von
psychisch beeinträchtigten Menschen wieder hohe emotionale und
soziale Lebensqualität zu vermitteln und sichere Bindungen einzuüben.
Wie Bonding in Gruppen- und Einzeltherapie aussehen kann, erläutert
ein ausführliches Dossier von therapie.de.

Insbesondere bei einer stationären Behandlung, aber auch bei der
gemeinsamen Arbeit in mehrtägigen Workshops oder ambulanten
Therapiegruppen, findet Bonding im Rahmen einer so genannten
therapeutischen Gemeinschaft statt. Dabei bilden die Patienten in der
Gruppe eine Gemeinschaft, in der sie sich auch außerhalb der
Therapiesitzungen unterstützen. Auf diese Weise können sie im
geschützten Umfeld der Gemeinschaft neue emotionale Erfahrungen
machen und bisherige Gefühle, Denk- und Verhaltensweisen verändern.
In der Therapiegruppe sowie den teilweise ergänzenden Einzelangeboten
ist eine vertrauensvolle und unterstützende Atmosphäre sowohl zu den
Therapeuten als auch zwischen den Mitgliedern der Gruppe sehr
wichtig. So wird ein offener und ehrlicher Austausch möglich. Unter
Anleitung und Respektierung der jeweiligen Reaktionen wird starke
Körpernähe und Gefühlskontakt aufgebaut. Dies geschieht entweder
durch tatsächliche körperliche Nähe oder mittels Augenkontakt.
Negative Erfahrungen werden ans Licht geholt und gemeinsam sowie in
Einzelgesprächen verarbeitet. Danach werden eigene positive
Botschaften an sich selbst entwickelt.

Ansprechpartnerin Pressesprecherin:

Ulrike Propach
Kommunikationsmanagement
Mobil 0178 – 41 55 391
propach@tbnpa.de

Ansprechpartner therapie.de:
\“pro psychotherapie e.V.\“
Dipl.-Psych. Fritz Propach
Landwehrstr. 35
80336 München
Tel. 089 – 72 99 75 36
psyche@therapie.de
www.therapie.de

Original-Content von: pro psychotherapie e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Februar 2019.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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