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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft/ Land leidet unter Lohnlücke

Halle – Arbeitnehmer in Ostdeutschland verdienen
auch im 30. Jahr des Mauerfalls deutlich weniger als ihre Kollegen in
den alten Bundesländern. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). In Sachsen-Anhalt liegen
Löhne und Gehälter von Fachkräften im Mittel bei 2 298 Euro – und
damit 26 Prozent niedriger als in Westdeutschland (3 098 Euro). Das
belegt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der
AfD-Fraktion.

Zugrunde liegen die aktuellsten verfügbaren Daten der
Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2017. Ausgewertet wurde das
Medianeinkommen, also der Mittelwert, wenn man die Einkommen nach
Höhe sortiert. Die Zahl der Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb
des Medians ist genauso groß wie die Zahl der schlechter
Verdienenden.

Insgesamt liegen im Bereich Fachkräfte 27 von 28 Berufsgruppen
unter dem Westeinkommen. Einzige Ausnahme sind die Textil- und
Lederberufe, die in Sachsen-Anhalt die West-Einkommen um ein Drittel
übersteigen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juni 2019.

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