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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Minister Willingmann kritisiert Trödelei beim Zuwanderungsgesetz

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin
Willingmann (SPD) drängt die Bundesregierung, das geplante
Fachkräftezuwanderungsgesetz \“so schnell wie möglich\“ vorzulegen.
\“Dass die Koalition in Berlin bis Mitte des nächsten Jahres an dem
Gesetz rumbasteln will, ist nicht gut\“, sagte Willingmann der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe). Die
schrumpfende Bevölkerung in Sachsen-Anhalt könne in vielen Bereichen
nicht genügend Arbeitskräfte aufbringen. Das lasse die Wirtschaft
stagnieren.

Arbeitskräfte aus dem Ausland abzulehnen könne sich das Land nicht
leisten, sagte Willingmann: \“Jeder muss überlegen, ob er selbst
beispielsweise auf Pflege verzichten will.\“ Er hofft auf Menschen
etwa aus der Ukraine, Indonesien oder Vietnam. Für das bisherige
Stocken macht der Sozialdemokrat vor allem Innenminister Horst
Seehofer (CSU) verantwortlich. \“Ich hoffe, dass die CSU nach der
Bayern-Wahl wieder zur Sacharbeit übergeht und den Weg für ein
konsequentes Zuwanderungsgesetz frei macht.\“

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. Oktober 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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