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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Kräftiges Lohnplus in Sachsen-Anhalt

Die Löhne in Sachsen-Anhalt sind in den vergangenen
zehn Jahren in einzelnen Wirtschaftszweigen um mehr als die Hälfte
gestiegen. An der Spitze liegt der Dienstleistungsbereich
(Zeitarbeit, Immobilien) mit einem Plus von 58 Prozent, gefolgt von
Erziehung – unter anderem Lehrer – mit 54 Prozent und dem
Gastgewerbe (52 Prozent). Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagsausgabe) mit Verweis auf eine
Auswertung der Landesarbeitsagentur. \“Die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer haben von der stabilen und guten Konjunktur profitiert\“,
sagte Kay Senius, Chef der Landesarbeitsagentur, dem Blatt. Den
hohen Anstieg der Entgelte sieht Senius als Aufholprozess gegenüber
den alten Bundesländern. Die Bruttolöhne für Vollzeitstellen in
Sachsen-Anhalt stiegen von 2007 bis 2017 insgesamt um fast ein
Drittel auf 2.494 Euro im Monat. In Deutschland erhöhten sich die
Gehälter nur um knapp einem Viertel – allerdings auf das ohnehin
höhere Niveau von 3.209 Euro. \“Die neuen Bundesländer haben bei der
Entgelthöhe zwar spürbar aufgeholt, liegen aber noch immer weit unter
dem bundesdeutschen Durchschnitt\“, so Senius. \“Es bleibt ein
Aufholen ohne einzuholen.\“

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. August 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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