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Mitteldeutsche Zeitung: Affäre Nach dem Auffliegen dubioser Geschäfte bei der Investitions- und Beteiligungsgesellschaft fordern zwei Unternehmer Schadenersatz – und eine Entschuldigung der Regierung

Das Geschäftsgebaren von Sachsen-Anhalts
Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (IBG) beschäftigt jetzt
auch die Justiz in Nordrhein-Westfalen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Zwei dort
ansässige Unternehmer sehen sich arglistig getäuscht, weil ihnen die
IBG beim Verkauf einer Magdeburger Maschinenbaufirma entscheidende
Details verheimlicht habe. Der Vorwurf: Die Landestochter habe allein
die kriselnde Schlossgruppe Neugattersleben retten wollen. Dieses
Firmengeflecht gehört der Familie des früheren SPD-Politikers Klaas
Hübner. Er habe der Investitions- und Beteiligungsgesellschaft
vertraut, sagt Csaba Lerinc, einer der Mittelständler. Es handle sich
ja um eine Firma im Besitz des Landes Sachsen-Anhalt. Jetzt will er
nicht nur Geld sehen, sondern auch eine Entschuldigung des Landes. In
dem Essener Verfahren ist ein Gütetermin bereits gescheitert. Für den
20. Juli hat die Zivilkammer die Streitparteien nun vorgeladen. Die
beiden Unternehmer haben einen prominenten Zeugen vorgeschlagen:
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), von 2006 bis 2011
Wirtschaftsminister und IBG-Aufsichtsratsvorsitzender.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. Juli 2018.

Tags:

Categories: Politik & Gesellschaft

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