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Mit Profitipps von Rallye-Weltmeister Jan Kopecký sicher durch den Winter (FOTO)

 


– SKODA Werksfahrer rät bei schwierigen Wetterbedingungen zu einer
vorausschauenden Fahrweise
– \“Geschwindigkeit anpassen, genügend Abstand zum Vordermann
halten und nicht ablenken lassen.\“
– Winterreifen mit einer ausreichenden Profiltiefe von mindestens
vier Millimetern sind ein Muss

Ob bei Nässe oder Schnee: Autofahren in den Wintermonaten erfordert besondere
Aufmerksamkeit. Gefährlich wird es bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt,
weil sich der Fahrbahnzustand dann schnell ändern kann. Der tschechische
Rallye-Profi Jan Kopecký, SKODA Werksfahrer und WRC2-Weltmeister von 2018, gibt
im Interview wertvolle Tipps, wie Autofahrer tückische Straßenverhältnisse
bereits frühzeitig erkennen und ihren SKODA auch unter schwierigen Bedingungen
sicher im Griffbehalten.

Herr Kopecký, als Rallye-Fahrer sind Sie es gewohnt, bei schwierigen
Streckenverhältnissen wie Nässe, Schnee und Eis unterwegs zu sein. Im normalen
Straßenverkehr werden Autofahrer besonders im Herbst und Winter mit solchen
Bedingungen konfrontiert. Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Jan Kopecký: Den wichtigsten Ratschlag sollte jeder Autofahrer jederzeit
beherzigen, nicht nur im Herbst und Winter: Man sollte sich am Steuer nicht
ablenken lassen und immer vorausschauend mit ausreichendem Sicherheitsabstand
und angepasster Geschwindigkeit fahren. Autofahrer sollten unbedingt den
Wetterbericht checken, bevor sie losfahren und gegebenenfalls mehr Zeit
einplanen. Früheres Wegfahren verhindert Stress, vor allem auf dem Weg ins Büro.
Vor dem Fahrantritt sollte man das Auto komplett von Eis und Schnee befreien.
Dazu zählen auch das Dach und die Motorhaube. Nur wer gute Sicht hat, kann gut
reagieren. Außerdem dürfen hinterherfahrende Autos nicht durch herabfallenden
Schnee oder Eis gefährdet werden. Die Fahrweise muss immer an die
Straßenverhältnisse angepasst werden. Jeder Autofahrer sollte sein Fahrzeug auf
Fahrten in der kalten Jahreszeit vorbereiten. Winterreifen mit einer
ausreichenden Profiltiefe von mindestens vier Millimetern sind ein Muss.

Wie erkennt man frühzeitig, ob die Fahrbahn glatt oder rutschig ist?

Kopecký: Dunklere Stellen auf der Fahrbahn sind bei niedrigen Temperaturen ein
Zeichen für Straßenglätte, wenn es irgendwo glitzert, sollte man auf jeden Fall
den Fuß vom Gas nehmen. Gerade bei Schneefall ist die Fahrbahn oft rutschig,
durch das Salz wird der Schnee matschig und erhöht die Rutschgefahr zusätzlich.
Das Tempo reduzieren sollte man auch bei fester Schneedecke, denn unter dem
Schnee könnte die Fahrfahrbahn gefroren sein, was man als Fahrer nicht sofort
bemerkt. Deshalb gilt: Unbedingt vorausschauend fahren und auf den Abstand
achten. Drei Sekunden Abstand zum Vordermann sollte man in solchen Situationen
immer einhalten.

Wie verhält man sich am besten, wenn man auf einen glatten Fahrbahnbereich
kommt?

Kopecký: Regel Nummer eins: Ruhe bewahren und nicht hektisch werden. Prinzipiell
sollte der Autofahrer die Geschwindigkeit bei verschneiter oder vereister
Fahrbahn mindestens um die Hälfte reduzieren. Denn der Bremsweg verlängert sich
bei diesen Witterungsbedingungen schnell um das Drei- bis Vierfache. Damit das
Auto nicht ins Rutschen gerät und unkontrollierbar wird, sollte abruptes Lenken
und Bremsen vermieden werden. Glauben Sie mir, privat fahre ich bei glatter
Fahrbahnen entweder gar nicht oder ich fahre so, als hätte ich rohe Eier im
Kofferraum. Bei Fahrzeugen mit manuellem Getriebe sollte man auch die Kupplung
treten, wenn das Fahrzeug ausbricht, dann müssen die Räder nur noch die
Längsführungskräfte übertragen. Kommt das Auto trotzdem in einer Kurve ins
Rutschen, reicht es meist schon, den Lenkeinschlag ein bisschen zurückzunehmen,
um wieder die richtige Richtung zu finden. Auch Spurwechsel über Schnee zwischen
den Fahrbahnen hinweg funktionieren am besten, wenn man dabei die Kupplung tritt
und das Auto mit leicht erhöhtem Schwung auf die andere Fahrbahn rollen lässt.

Nicht nur eine angepasste Fahrweise, auch die richtige Ausrüstung kann Probleme
bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen verhindern. Was sollten Autofahrer im
Winter unbedingt im Fahrzeug mitführen?

Kopecký: Einen Eiskratzer und einen Besen zum Abkehren von Schnee sollte man im
Auto unbedingt dabei haben. Bei SKODA sind diese beiden Simply Clever Features
beispielsweise im neuen OCTAVIA im Tankdeckel bzw. in der Türe serienmäßig mit
an Bord. Manchmal kann auch ein Enteisungsspray hilfreich sein: Es erleichtert
die Arbeit wesentlich, wenn die Eisschicht besonders dick ist oder man nicht so
viel Kraft hat. Bei Fahrten ins Gebirge sind Schneeketten ein Muss, das
Aufziehen sollte allerdings vorher geübt werden. Im Wassertank sollten zudem
ausreichend Scheibenwischwasser und Frostschutzmittel sein. Bei älteren
Autobatterien schadet auch ein Batteriecheck nicht, bevor man in den Winter
startet.

Was kann man tun, um beim Anfahren auf glatter Fahrbahn ein Durchdrehen der
Räder zu verhindern?

Kopecký: Wenn man einen modernen SKODA fährt, greift in solchen Fällen meist die
Traktionskontrolle hilfreich ein. Bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe
kann man zum Anfahren auch den zweiten Gang einlegen und ein bisschen mit
Kupplung und Gaspedal spielen, um, den Motor nicht abzuwürgen.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/28249/4478611
OTS: Skoda Auto Deutschland GmbH

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Dezember 2019.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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