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Miningscout.de – Trendmetalle auf dem Vormarsch: Afrikas Bedeutung für Lithium, Kobalt, Mangan und Co. wächst rasant

Afrika gewinnt für die Rohstoffgewinnung an Bedeutung: Vor allem die Märkte für Batteriemetalle können ohne die Ressourcen des Kontinents nicht bedient werden. Der geopolitische Wettlauf um den Zugriff auf Lithium, Kobalt und Co. gewinnt weiter an Dynamik.

Der Explorer Lithium Africa (WKN: A425GC, ISIN: KYG6003G1010) startet in diesen Tagen das erste Bohrprogramm auf dem Lithiumprojekt Adzopé in der Elfenbeinküste, etwa 100 km vom Hafen von Abidjan entfernt. Auf dem Plan steht ein 2.000 m langes Umkehrspülbohrprogramm. Als Bohrziel wählten die Geologen den Saby Trend aus – einen breiten, lithiumhaltigen Korridor, der mit spodumenhaltigen Pegmatiten in Verbindung steht und durch vorherige Schneckenbohrungen, Grabenarbeiten, Kartierungen und andere Oberflächenarbeiten umfangreich vorbereitet wurde.

Lithium Africa: Schürfgrabungen bei Adzopé vielversprechend

Die Laborergebnisse der erste Schürfgrabung fielen vielversprechend aus. 8,0 m mit 1,10 % Lithiumoxid ab 31,4 m Tiefe, darunter 5,2 m mit 1,47 % und ein Spitzenabschnitt von 1,0 m mit 1,74 % bestimmten daher die Auswahl als Bohrziel.

Die Geologen von Lithium Africa sehen bedeutendes Entdeckungspotenzial für ihr Portfolio in der Elfenbeinküste, das dort auch die Projekte Agboville und Tai umfasst. Darüber hinaus gehören knapp ein Dutzend weiterer Projekte in Mali, Guinea, Simbabwe, Südafrika, Marokko, der DR Kongo und Madagaskar zum Unternehmen.

Das Unternehmen steht damit stellvertretend für eine größere Entwicklung in diesen und weiteren afrikanischen Ländern. Es ist unklar, wie das neue Gleichgewicht der Kräfte auf dem globalen Rohstoffmarkt in zehn Jahren aussehen wird. Klar ist dagegen, dass Afrika an Bedeutung gewinnen wird: Bei der Gewinnung, aber auch bei der Weiterverarbeitung von Rohstoffen.

Vor allem Rohstoffe in Verbindung mit Batterien und erneuerbaren Energien stehen dabei im Zentrum. Angesichts der prognostizierten exponentiell steigenden globalen Nachfrage nach Lithium, Graphit, Kobalt, Kupfer und Mangan im nächsten Jahrzehnt positionieren sich afrikanische Staaten als unverzichtbare Lieferanten dieser kritischen Mineralien.

Afrikas Bedeutung für den Rohstoffmarkt wächst

Einige Beispiele: Laut Schätzungen von S&P Global Market Intelligence entfallen mehr als 70 % der weltweiten Kobaltproduktion und etwa die Hälfte der nachgewiesenen Reserven auf die DR Kongo. Südafrika, Gabun und Ghana decken zusammen über 60 % der weltweiten Manganproduktion ab, während Simbabwe, die Demokratische Republik Kongo und Mali über global bedeutende Lithiumreserven verfügen. Bedeutende Reserven gibt es zudem in etlichen weiteren Ländern.

Batteriemetalle, aber auch Kupfer gelten als perspektivisch knapp, weil eine dynamisch steigende Nachfrage auf ein strukturell bedingt träges Angebot trifft.  Bei Lithium gilt die drohende Unterversorgung des Marktes als besonders dramatisch und die Rolle Afrikas als entsprechend bedeutend. Prognosen rechnen damit, dass die weltweite Lithiumnachfrage bis 2035 auf 3,29 Millionen Tonnen ansteigen wird, was einer Verdreifachung gegenüber 1,23 Millionen Tonnen im Jahr 2024 entspricht.

S&P Global Market Intelligence prognostiziert, dass afrikanische Länder im kommenden Jahrzehnt eine wichtigere Rolle bei der Versorgung mit kritischen Mineralien übernehmen werden. Der Wettbewerb zwischen den Weltmächten, die sich durch Investitionsabkommen, Infrastrukturprojekte und diplomatische Initiativen einen bevorzugten Zugang zu den Ressourcen desKontinents zu sichern versuchen, läuft bereits.

Der sambische Bergbauminister Paul Kabuswe rechnete vor einigen Monaten vor, dass in den letzten vier Jahren zehn Mrd. USD in den Bergbau des Landes geflossen seien. Mit den USA verbundene und von China unterstützte Investitionen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Sambia, Elfenbeinküste, DR Kongo und Südafrika fördern Trendmetallprojekte

Das private US-amerikanische Unternehmen KoBold Metals entwickelt im Land das 2,3 Mrd. USD teure Kupferprojekt Mingomba, das zur größten Kupfermine des Landes werden soll. 300.000 Tonnen Kupfer sollen hier nach der Inbetriebnahme produziert werden.

China ist an den Nickelvorkommen Sambias interessiert. Obwohl die Volksrepublik den Nickelsektor des mit Abstand weltgrößten Produzenten Indonesien dominiert, plant die chinesische Cinfeng Investment Group eine Wiedereröffnung der Munali Nickelmine im Süden des Landes.

Die Elfenbeinküste erteilte im März neue Lithium-Explorationsgenehmigungen für Gebiete in verschiedenen Regionen des Landes an zwei Unternehmen. Das Land will seinen Bergbausektor ausbauen und sich in der globalen Lieferkette für Batteriemetalle positionieren. Die für vier Jahre erteilten Genehmigungen folgen auf eine größere Lithium-Entdeckung im Mai 2025 durch eine lokale Tochtergesellschaft von.

Die staatliche südafrikanische Industrial Development Corporation (IDC) erhöhte im März den Kreditrahmen für ein Unternehmen, um eine Demonstrationsanlage zur Herstellung von hochreinem Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) in Johannesburg voranzubringen. HPMSM ist ein veredeltes Vorläufermaterial, das beider Herstellung von Kathodenpulvern für Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird, die in Elektrofahrzeugen und Energiespeichersystemen zum Einsatz kommen.

Afrikanische Länder wollen größere Teile der Lieferkette

Südafrika ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass afrikanische Länder ihren Platz in der Wertschöpfungskette auch über den Rohstoffabbau hinaus beanspruchen. Besonders prominent ist das Beispiel der DR Kongo: Das Land führte 2025 Exportquoten für Kobalt ein. Dies führte nicht nur zu deutlich steigenden Preisen, sondern setzte auch das vor Ort stark vertretene China unter Druck.

Laut der Internationalen Energieagentur produzierte China im Jahr 2024 zwar rund 78 Prozent des weltweiten raffinierten Kobalts, ist aber aufgrund begrenzter heimischer Abbaukapazitäten stark von importierten Rohstoffen abhängig. Die Importe gingen infolge der Quoten deutlich zurück.

In der DR Kongo hat sich der geopolitische Wettbewerb um Rohstoffe besonders verstärkt. Die USA vermittelten ein Friedensabkommen zwischen Kinshasa und Ruanda und ebneten dadurch westlichen Investitionen den Weg. Der sogenannte Lobito-Eisenbahnkorridor entwickelt sich zu einer Konkurrenz für die von China unterstützte Route nach Daressalam in Tansania.

Das wachsende Interesse am afrikanischen Bergbausektor kommt Explorern wie Lithium Africa zugute. Zum einen wächst das Interesse von Investoren: Im März konnte eine Privatplatzierung trotz einer zwischenzeitlichen Aufstockung um fast 90 % binnen weniger Wochen abgeschlossen werden.

Zum anderen werden auch Führungskräfte auf den Trend aufmerksam. Ende April konnte der bisherige Berater und renommierte Geologe Dr. Thomas Benson als Mitglied des Verwaltungsrats gewonnen werden. Benson ist Vice President Global Exploration bei und für die Exploration bedeutender Lithiumvorkommen in Argentinien verantwortlich, darunter das produzierende Projekt Cauchari-Olaroz und das Entwicklungsprojekt Pozuelos-Pastos Grandes. Beides sind Joint Ventures mit dem engen Lithium Africa Partner Ganfeng Lithium. Benson legt sich fest: „Afrika zählt heute zu den spannendsten Gebieten der Lithiumexploration.“

In den kommenden Monaten sind Projektfortschritte erwarten, die neben weiteren Schürfgrabungen bei Adzopé auch die Bohrergebnisse des Saby Trends sowie Updates zu weiteren Projekten des Unternehmens enthalten sollte. Diese treffen auf ein Verknappungsnarrativ auf dem Lithiummarkt, was dem seit dem IPO im Spätwinter seitwärts verlaufenden Aktienkurs schnell wieder Auftrieb geben könnte.

Weitere Informationen zu Lithium Africa finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/lithium-africa-corp/

Unternehmen: Lithium Africa

TSXV: LAF

WKN: A425GC

ISIN: KYG6003G1010

Webseite: https://li-africa.com/

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Posted by on 13. Mai 2026.

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