\“MesutÖzil–zu Gast bei Freunden\“: Dreiteilige Doku-Serie im ZDF

Kaum ein Fußballer wurde in Deutschland so gefeiert, kaum einer hat so viel Ablehnung erfahren wie Mesut Özil, Enkel türkischer Gastarbeiter und Weltmeister von 2014. Fünf Jahre zuvor hatte er sich bewusst für die deutsche und gegen die türkische Nationalmannschaft entschieden und wurde spätestens mit der WM 2010 zum gefeierten Star eines Landes, das sich gerade als weltoffen neu erfand. Özil wurde nicht nur mit Deutschland Weltmeister, sondern war bei Real Madrid und Arsenal London ein internationaler Superstar\“made in Germany\“. 2018 kippte das Bild abrupt– ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan löste einen beispiellosen öffentlichen Aufschrei aus.
Wegbegleiter und Beobachter sprechen erstmalsüber den\“FallÖzil\“
Die Serie rekonstruiertÖzils Weg mit exklusivem Archivmaterial, darunter ein bislang im deutschen Fernsehen nie gezeigtes Interview mit Mesut Özil. Ergänzt wird dies durch Stimmen zahlreicher Wegbegleiter und Beobachter, darunter sein langjähriger Mitspieler Per Mertesacker, und Mustafa Özil, der Vater undfrühere Manager des Spielers, der erstmals in einer Dokumentation ausführlich über die Karriere seines Sohnes und den späteren Bruch mit ihm spricht. Der damalige Bundestrainer Joachim Löw kommt ebenso zu Wort wie Oliver Bierhoff, der ehemaliger Teammanager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sowie der damalige DFB-Präsident Reinhard Grindel – erstmals wird aus deren Sicht geschildert, wie die Tage nach dem Foto abliefen. Auch Hamit Altintop, ehemaliger deutsch-türkischer Fußballprofi, sowie Journalisten und Journalisten wie Özlem Topcu und Deniz Yücel sprechen erstmals öffentlich über den\“FallÖzil\“.
Eine Geschichte, die immer noch aufwühlt
Parallel zur BiografieÖzils erzählt die Serie auf einer zweiten Ebene die Geschichte eines Landes im Zwiespalt: zwischen dem Selbstbild eines offenen Einwanderungslandes und dem Wiedererstarken ausländerfeindlicher Ressentiments. Vom\“Sommermärchen\“2006über die Integrationsdebatten der 2010er-Jahre bis in die Gegenwart zeigt\“MesutÖzil – zu Gast bei Freunden\“, wie schnell ein gefeiertes Vorbild zum Projektionsfeld gesellschaftlicher Konflikte werden kann. Die Doku-Serie stellt dabei auch unbequeme Fragen an die deutsche Gesellschaft. Regisseur Florian Opitz sagt dazu:\“Als ich angefangen habe, mich mitÖzil zu befassen, habe ich schnell gemerkt, dass seine Geschichte auch acht Jahre nach seinem spektakulären Rücktritt aus der Nationalmannschaft die Gemüter der Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund extrem erregt und alle Beteiligten immer noch aufwühlt.\“
\“MesutÖzil – zu Gast bei Freunden\“wird mit Untertiteln, Audiodeskription und im Web und in der App mit Gebärdensprache angeboten.
Kontakt
Bei Fragen zu der\“sportstudio\“-Produktion\“MesutÖzil – zu Gast bei Freunden\“erreichen Sie Thomas Hagedorn telefonisch unter 06131– 70-13802 oder per E-Mail unter hagedorn.t@zdf.de.
Sie erreichen die ZDF-Kommunikation per E-Mail unter pressedesk@zdf.de oder telefonisch unter 06131– 70-12108.
Pressefotos
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Weitere Informationen
\“MesutÖzil – zu Gast bei Freunden\“im ZDF-Streaming-Portal (https://www.zdf.de/dokus/mesut-oezil-zu-gast-bei-freunden-100)
Sport im ZDF streamen (https://www.zdf.de/sportstudio-dokus-livestreams-highlights-hintergruende-100)
Sport auf ZDFheute (https://www.zdf.de/nachrichten/sport)
Für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten steht die Doku-Serie\“MesutÖzil – zu Gast bei Freunden\“(https://presseportal.zdf.de/vorfuehrraum/vorfuehrraum/mesut-oezil-zu-gast-bei-freunden) zur Preview im ZDF-Presseportal zur Verfügung.
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