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Mentale Krisen 2026 – Wenn Führungskräfte an ihre Grenzen kommen

 

Berlin, 7. Januar 2026 – Unternehmen stehen 2026 unter massivem globalem Druck: Inflation, geopolitische Unsicherheiten, digitale Transformationen und akuter Fachkräftemangel prägen die Wirtschaftslage. Für Führungskräfte bedeutet dies nicht nur organisatorische Herausforderungen, sondern auch eine erhebliche mentale Belastung.

Laut dem _Gallup-Report\“State of the Global Workplace 2024\“_ erleben 41?% der Beschäftigten weltweit hohen Stress- ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich Druckspitzen zunehmend auch auf die Führungsebene übertragen.

Parallel zeigt das _ManpowerGroup Global Talent Barometer 2024_, dass 49?% der Beschäftigten täglich Stress am Arbeitsplatz erleben und weniger als die Hälfte über stabile mentale Gesundheit verfügt. Die WHO betont in ihren _Fakten zur mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz (2024)_, dass hohe Arbeitslast, mangelnde Kontrolle und Jobunsicherheit wesentliche Risikofaktoren für psychische Belastungen sind – und dass Führungskräfte gezielt Ressourcen für ihre Teams und sich selbst entwickeln müssen.

\“Heute wird von Führungskräften erwartet, in jeder Situation sofort perfekte Lösungen zu liefern\“, erklärt Dr. Alexander Körmen (52), CEO einer Berliner Digitalagentur.
\“Existenzängste, drohender Fachkräftemangel und steigende Unsicherheiten im Team belasten nicht nur Mitarbeitende, sondern auch das Leadership-Team – mental weit über die klassische Workload hinaus.\“

Führung unter Druck: Zwischen Krisen und mentaler Erschöpfung

Dr. Körmen berichtet von einer Phase hoher Volatilität im Jahr 2025: Projektverzögerungen, Fluktuation von Schlüsselpersonal und anhaltender wirtschaftlicher Druck setzten dem gesamten Team stark zu.
\“Die Herausforderung lag nicht nur in der operativen Koordination, sondern vor allem darin, die emotionale Stabilitätim Führungsteam und im Unternehmen aufrechtzuerhalten\“, so Körmen.

Für Mitarbeitende wie Sandra Müller (38), Projektmanagerin, bedeutet Führung in Krisenzeiten vor allem Haltung:
\“Echte Führung heißt, offen über Sorgen zu sprechen und gleichzeitig gezielt Lösungen zu entwickeln – kurzfristig und nachhaltig. Häufig ist die Angst vor Kontrollverlust oder Jobunsicherheit lähmender als die eigentliche Krise.\“

Die Berliner Karrierecoachin Jessica Wahl betont, dass Resilienz 2026 zur Kernkompetenz geworden ist:
\“Wer seine innere Balance – mental und körperlich – hält, trifft Entscheidungen klarer und gestaltet Perspektiven auch in dynamischen Zeiten.\“
Sie ergänzt:\“Krisen spiegeln sich nicht nur in Unternehmenskennzahlen, sondern auch in persönlichen Verhaltensmustern. Wer als Führungskraft Verantwortung für sein mentales Wohlergehen übernimmt, kann langfristig erfolgreich führen.\“

Schlafstörungen, Entscheidungsmüdigkeit, psychische Erschöpfung

Stress am Arbeitsplatz manifestiert sich zunehmend körperlich und psychisch – von Schlafstörungen über Entscheidungsmüdigkeit bis zu langfristiger psychischer Belastung.
Internationale Studien zeigen, dass strukturelle Faktoren wie hohe Arbeitslast, fehlende Unterstützung und ständiger Innovationsdruck entscheidend zur mentalen Belastung beitragen (WHO, 2024).

Die Herausforderungen von 2026 – von drohender Arbeitslosigkeitüber steigende Unsicherheiten bis zu wachsender emotionaler Belastung – machen deutlich:
Resilienz, Prioritätensetzung im Krisenmanagement und die Fähigkeit, handlungsorientiert statt panisch zu reagieren, sind keine Zusatzqualifikationen mehr. Sie sind essentiell für das Überleben von Unternehmen und die Gesundheit von Führungskräften gleichermaßen.

Posted by on 7. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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