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Mehrere Schwachstellen im Microsoft Wireless Display Adapter entdeckt

Mit dem Microsoft Wireless Display Adapter lassen sich Bild und Ton auf sehr einfache Weise auf Monitore mit HDMI-Eingang übertragen. Die Adapter können ohne Zusatzsoftware von aktuellen Windowssystemen genutzt werden, die Qualität ist sehr ordentlich, die Einbindung in eine IT-Infrastruktur ist nicht notwendig. In Summe ein ideales Produkt z. B. für den Einsatz in Besprechungsräumen.

Als Sicherheitselement gibt es die Möglichkeit, vor dem erstmaligen Verbinden eines neuen Geräts eine PIN anzuzeigen, die dann am Endgerät eingegeben werden muss. Zumindest für diesen Fall muss der Adapter aktiv und der entsprechende Bildschirm in Sichtweite sein.

Während eines Researchprojekts haben Mitarbeiter der secuvera GmbH den Adapter näher angesehen und dabei diverse Schwachstellen entdeckt. Microsoft wurde um März über die Schwachstellen informiert und hat zumindest eine Schwachstelle Anfang Juli durch ein Firmwareupdates behoben (CVE-2018-8306). Andere Schwachstellen sind grundsätzlicher Natur und bestehen prinzipbedingt weiterhin.

Die Schwachstellen erlauben es

beliebige Befehle auf dem Microsoft Wireless Display Adapter auszuführen,

Authentisierungsmerkmale umgehen und

eine ?Evil-Twin? Attack. D.h. ein Angreifer ?gaukelt? einem Nutzer den Microsoft Wireless Display Adapter vor und leitet die Bild- und Ton-Daten über sein eigenes Gerät auf den Bildschirm. Dabei kann er alle Inhalte sehen und mitschneiden. Das Opfer merkt davon nichts.

Alle technischen Details finden sich im Advisory secuvera-SA-2018-03.

Seit 1992 ist secuvera vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifizierte Prüfstelle. Gleichzeitig wurde die Beratung bei der Einführung und Aufrechterhaltung von Informationssicherheitsmanagementsystemen auf Basis von Standards ein wichtiges Standbein. Dies mündete in der erfolgreichen Prüfung zum BSI-zertifizierten Sicherheitsdienstleister IS-Revision/ Grundschutz.

Penetrationstests führt secuvera seit dem Jahr 2000 erfolgreich durch. Als zweites Unternehmen überhaupt ist secuvera für diesen Bereich ebenfalls BSI-zertifizierter IT-Sicherheitsdienstleister und unterstützt das OWASP German Chapter.

Bei den Zertifizierungen überprüft das BSI unabhängig die Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der Firma, als auch die Fachkompetenz der Mitarbeiter.

Posted by on 30. Juli 2018.

Categories: Vermischtes

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