Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot

Zwar habe das feuchte Frühjahr zunächst gute Ertragsaussichten versprochen, doch Trockenheit und Temperaturen von mehr als 30 Grad setzten vielen Kulturen zu. Besonders problematisch sind nach Angaben des Bauernverbandes die niedrigen Marktpreise. Winterweizen wird derzeit für rund 180 Euro je Tonne gehandelt – zuwenig, um die gestiegenen Kosten für Dünger, Energie und Personal zu decken. Gleichzeitig müssen die Betriebe ihre Ausgaben lange vor der Ernte finanzieren, während Einnahmen erst nach dem Verkauf der Erzeugnisse fließen.
Nach außen bleiben die Schwierigkeiten oft verborgen. Viele Höfe werden laut Feuerborn vor einer drohenden Insolvenz verkauft. Dadurch beschleunigt sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft weiter.
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Mitteldeutsche Zeitung
Steffen Höhne
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