MDR-Talk„Fakt ist!“zum Thema:„Schlange, Tiger&Co.–Wenn Wildtiere zu Hause leben\“

In einer Gartenanlage bei Leipzig erschießt die Polizei einen entlaufenen Tiger. Im Harz stößt eine Wanderin am Wegesrand auf eine Würgeschlange. Und in der Sächsischen Schweiz stirbt ein Känguru nach dem Zusammenstoß mit einem Auto.
In allen drei Fällen handelte es sich um Wildtiere. Alle drei stammten aus privater Haltung. Und die Fälle zeigen, dass unser Umgang mit diesen Tieren problematisch ist: Der private Besitz von Alligatoren, Schlangen, Kängurus oder Raubkatzen ist in Deutschland durchaus erlaubt. Aber in jedem Bundesland gibt es andere Regelungen. Die „artgemäße Haltung” ist vielfach Auslegungssache der Behörden. Die allerdings gar nicht sagen können, welche Wildtiere in welcher Größenordnung in Deutschland privat gehalten werden. Aufregung herrscht immer dann, wenn etwas schief geht. WennTiere ausbüxen, zur Gefahr werden. Oder wenn bekannt wird, dass sie falsch gehalten werden.
„Schlange, Tiger&Co.– Wenn Wildtiere zu Hause leben\“– ist das Thema im MDR-Bürgertalk „Fakt ist!“ aus Dresden am 3. Juni. Friederike Schicht und Andreas F. Rook diskutieren unter anderem mit:
– Dr. Kerstin Alexandra Dörnath, arbeitet als Tierärztin mit dem Schwerpunkt Wildtiere
– André Sarrasani, trat viele Jahre mit einer Tigerin auf
– Patrick Müller, kämpft für die Tierschutzorganisation AAP
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