Max Resource treibt Gold-Silber-Projekt Mora voran: Untertageproben bestätigen Kontinuität der Vererzung!

Die Arbeiten fanden im sogenannten NAN-Zielgebiet statt, das zu einer Reihe historischer und aktiver Abbaustellen auf dem Konzessionsgebiet zählt. Insgesamt wurden entlang der gesamten 47,5 Meter Tunnelvortrieb in der El-Oso-Untertagemine meterweise Gesteinsproben (rock chip channel sampling) genommen. Nach Angaben von Max Resource wurden dabei nicht nur mineralisierte Gangstrukturen beprobt, sondern auch das Nebengestein beziehungsweise der Hangende-Bereich entlang der Gänge.
Max Resource: 87 Proben und 42 Kanäle aus zwei Sohlen der El-Oso-Mine
Für Max Resource ist der Umfang der Beprobung vor allem deshalb wichtig, weil die Arbeiten über beide Sohlen der Mine hinweg vollständig durchgeführt wurden. Beprobt wurden die 37,5 Meter des Main Levels sowie die 10,0 Meter des Upper Levels. In Summe nahm das Team 87 Gesteinsproben (davon 83 Originale und 4 Duplikate). 46 Proben stammen aus mineralisierten Gängen, 41 Proben aus Wirtsgestein und Hangendem. Daraus wurden insgesamt 42 Kanäle angelegt, jeweils senkrecht zu den mineralisierten Strukturen.
Die El-Oso-Mine wird von Max Resource als Teil eines größeren, nordwestlich streichenden mineralisierten Korridors beschrieben. Die leicht geneigten Untertagebaustollen weisen im Mittel eine Höhe von 2,0 Metern und eine Breite von 1,6 Metern auf; als horizontale Teufe nennt das Unternehmen 37,0 Meter.
Bemerkenswert im Kontext der geologischen Interpretation ist die Lage: El Oso befindet sich laut Mitteilung im„untersten südlichen“ Abschnitt eines rund 5.000 Meter langen mineralisierten Korridors, der sich in Richtung weiterer Zielbereiche auf dem Mora-Projekt fortsetzen soll. Diese weiteren Zielbereiche liegen demnach rund 700 Meter höher. In den vergangenen drei Monaten hat Max Resourcezusätzlich topografische und geologische Kartierungen an historischen Grubenbauen, Stollenmundlöchern und Aufschlüssen durchgeführt. Das Ziel: die Kontinuität und Mächtigkeiten des Korridors vom NAN-Bereich in Richtung der nordwestlich gelegenen Zielzonen nachzuzeichnen.
Genehmigungsschiene:„Mining Technical Work Plan“ und LiDAR als Basis für Bohrungen
Parallel zu den Gelände- und Untertagearbeiten hebt Max Resource den Fortschritt bei einem Mining Technical Work Plan (PTO) hervor. Dieser Arbeitsplan umfasst nach Unternehmensangaben Elemente eines Abbauplans sowie eine umweltbezogene Basisdatenerhebung. Der PTO dient dazu, Bohrungen und eine kleinmaßstäbliche Produktion genehmigungsfähig zu machen.
Als technischen Baustein hat Max Resource zudem eine LiDAR-Flugvermessung abgeschlossen, um ein hochauflösendes topografisches Fundament zu erhalten. Auf dieser Basis sollen Orthofotos erstellt werden, die wiederum bei der Identifikation von Strukturen wie Falten, Störungen, Klüften und Stollenmundlöchern helfen sollen. Im Ergebnis soll das die strukturelle Interpretation entlang des mineralisierten Korridors schärfen – ein Punkt, der bei der Ableitung von Bohrzielen und bei der Planung von Untertagezugängen eine zentrale Rolle spielt.
Wichtig ist auch die Einordnung des regionalen Bezugs: Das Mora-Projekt liegt im Marmato-Golddistrikt, etwa 70 Kilometer südlich von Medellín. Max Resource weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass Informationen zur Mineralisierung im benachbarten Marmato-Gebiet nicht zwingend auf Mora übertragbar sind.
Nächster Schritt: El Cielo im Programm – Analyseergebnisse der Kanäle erwartet
Die Untertagekampagne endet nicht bei El Oso. Max Resource berichtet, dass die Kanalbeprobung in der El-Cielo-Untertagemine bereits läuft. El Cielo liegt demnach rund 100 Meter nordwestlich entlang des Trends und war ebenfalls in den Jahren 2012 bis 2015 aktiv. Für diesen Stollen nennt das Unternehmen eine Länge von 60,3 Metern, bei einer Querschnittsgröße von etwa 2 Metern Höhe und 1,3 Metern Breite. Der Vortrieb verlaufe subparallel zu El Oso, so Max Resource weiter.
Aus Sicht von Max ergibt sich daraus ein dreidimensionales Bild eines Systems: Entlang des rund 5.000 Meter langen Korridors seien 19 historische sowie fünf aktive Minen beziehungsweise Stollen identifiziert worden, und mehrere polymetallische Strukturen würden im Gelände anstehen. Die Unternehmensleitung verweist darauf, dass die El-Oso-Kanäle die Kontinuität von Gold– und Silbermineralisierung und Struktur entlang des Trends unterstützen und Hinweise darauf liefern könnten, dass der Korridor auch voluminöse Zielkörper („bulk-size targets“) beherbergen kann. Zudem wird der Aspekt betont, dass Untertage-Kanalprobenahmen helfen sollen, das Risiko der Bohrziele zu reduzieren, also geologisch besser einzugrenzen, bevor die ersten Bohrmeter angesetzt werden.
Konkrete Assay-Ergebnisse liegen für El Oso zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht vor. Max Resource kündigt jedoch an, dass die Resultate der ersten Untertageschlitzproben in absehbarer Zeit erwartet werden. Damit bleibt die operative Botschaft klar: Mit dem Abschluss der systematischen Beprobung in El Oso und dem Start in El Cielo baut Max Resource die Datengrundlage aus, um den Mora-Korridor technisch zu untermauern – und parallel die Genehmigungs- und Planungsarbeiten über den PTO in Richtung Bohrprogramm und potenzieller Kleinproduktion voranzutreiben.
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