Linke verteidigt neue EU-Stahlzölle:\“Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden\“fordert Martin Schirdewan

Zölle allein reichen aus Sicht von Schirdewan aber nicht aus:\“Wir brauchen eine europäische Industriepolitik aus einem Guss, die Investitionen an harte soziale Kriterien knüpft: an Beschäftigungssicherung und Ausbildungsplätze. Die Produktion von grünem Stahl muss eine zentrale Rolle spielen.\“
Seit Mittwoch gelten verschärfte EU-Regeln für Stahlimporte. Demnach dürfen nur noch 18,3 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr zollfrei eingeführt werden – etwa halb so viel wie bisher. Für darüber hinausgehende Importmengen wurde der Zollsatz auf 50 Prozent verdoppelt.
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